Manifest Destiny

Manifest Destiny TPB 1, Image

Manifest Destiny TPB 1, Image, 2014

Bei Robert Kirkmans Skybound-Imprint unter dem Dach des Image Verlags erscheint neben Mr. Kirkmans eigenen Horror-Krachern The Walking Dead und Outcast, die auf Deutsch beide bei Cross Cult vorliegen, seit einer Weile eine Serie, über die viel zu wenig geschrieben und demzufolge viel zu wenig lobendes gesagt wird, obwohl sie eigentlich jede Erwähnung und jedes Lob verdient hätte.

Denn Manifest Destiny von Autor Chris Dingess und Zeichner Matthew Roberts ist eine sehr coole Genre-Aufbereitung der Lewis-und-Clark-Expedition, die 1804 auszog, um die amerikanische Wildnis zu kartografieren und katalogisieren. Im Comic treffen die aus Soldaten und zwangsrekrutierten Verbrechern bestehende Mannschaft auf Büffel-Zentauren, botanische Zombie-Infektionen, riesige Insekten, lovecraftmäßige Froschmonster und anderes.

Eine äußerst gelungene Horror-Fantasy-Interpretation des Manifest-Destiny-Konzepts der amerikanischen Pioniere und Siedler. Und auch handwerklich ist das richtig gut gemacht: Dingess nimmt sich beim Erzählen ausreichend Zeit für alle Szenen und Figuren, ohne jemals langatmig zu sein, und das Artwork von Roberts und Kolorist Owen Gieni sieht schlichtweg super aus.

In den Staaten liegen seit März zwei englischsprachige Paperback-Sammelbände mit den ersten beiden Storyarcs vor, die Heftserie steht beim dritten Storybogen und Ausgabe 14.

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Erinnerst du dich noch an die magischen Ponys? Wohin sind die eigentlich verschwunden?

Sie haben ihr Glitzern verloren.

Oh. Und deshalb wurden sie ...?

Was? Nein. Natürlich nicht. Sie zogen los, um es wiederzufinden.

Ach so. Und dann?

Dann wurde es hier ziemlich finster.

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