Erschienen: Vergiss uns nicht, du Streuner! (c’t 21/2021)

September 24th, 2021

Ausgabe #21/2021 von c’t – magazin für computertechnik (Erstverkaufstag: 25. September) enthält in gedruckter und digitaler Form meine Science-Fiction-Kurzgeschichte »Vergiss uns nicht, du Streuner!«.

Die Story setzt in einer Welt ein, in der Drohnen wie heimatlose Katzen oder herrenlose Hunde durch die Gegend streunen. Eines Tages bringt die kleine Alice eine dieser Drohnen mit nach Hause. Ihre Mutter findet das natürlich nicht allzu toll, aber die ramponierte Drohne verdient sich schnell ihre Zuneigung, indem sie Alice’ Freund und Beschützer wird. Doch das Glück von Alice und Memo ist wegen der mysteriösen Vergangenheit des Streuners in Gefahr …

So beginnt die SF-Geschichte:

Unschlüssig musterte ich den Streuner, den meine Tochter mit ihren kleinen Händen hochhielt, um ihn mir zu präsentieren. Die Drohne sah im Großen und Ganzen genau so aus wie all die anderen herren- und obdachlosen Vertreter ihrer Art, die seit geraumer Zeit einer Invasion gleich über viele Wohnviertel hereinbrachen: immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Akku aufzuladen, sich in ein WLAN einzuklinken oder einfach Kontakt mit einem Menschen aufzunehmen.

Ich habe Alice oft gesagt, sie soll bloß keinen dieser Streuner mit nach Hause bringen, aber natürlich interessierte sie das nicht, als sie auf dem Nachhauseweg über einen stolperte. […]

Die Aufmacher-Illustration stammt einmal mehr von Albert Hulm, der jetzt schon einige meiner c’t-Erzählungen bebildert hat und zusammen mit mir auch meine Drohnen-Story »Nicht während meiner Schicht!« aus c’t als »Narben machen sexy« für die Comic-Anthologie »Cozmic« bei Atlantis adaptierte.

Vorbestellbar: Am Anfang war das Bild & Macht und Wort

September 18th, 2021

Am 15. Oktober werden im Hirnkost Verlag zwei neue Science-Fiction-Anthologien im Hardcover erscheinen, beide jeweils mit einer Kurzgeschichte von mir:


In »Am Anfang war das Bild«, herausgegeben von Uli Bendick, Aiki Mira und Mario Franke, geht es um die Symbiose von Text und Bild. Der Clou: Alle Autor:innen haben sich aus einem eigens für diese Anthologie geschaffenem Pool an Illustrationen von Uli & Mario ein Bild ausgesucht und dazu eine Kurzgeschichte geschrieben. Zu dieser wurde dann eine neue Illu angefertigt, die nun natürlich die Erzählung im Buch begleitet. Meine Story trägt den Titel »Sterben und sterben lassen auf einem einstmals blauen Planeten«, und ihr Protagonist ist der Sensenmann, und zwar auf einer postapokalyptischen Erde.

In »Macht & Wort. Die Macht der Sprache – Sprache der Macht«, der inzwischen bereits dritten Exodus-Anthologie der Herausgeber Hans Jürgen Kugler & René Moreau, dreht sich dagegen alles um die titelgebende Verbindung samt Konsequenzen. Ich habe zum Band die Story »Die Finger verbrennen, den Geist entfachen« beigesteuert, eine dystopische Hardboiled-Detektiv-Alternativweltgeschichte mit zwei, drei ziemlich offensichtlichen Einflüssen, denke ich. Die filmposter-würdige Illustration zu meiner Erzählung schuf Michael Vogt.

Beide Bücher können natürlich schon jetzt vorbestellt werden.

Am Anfang war das Bild, Hirnkost 2021

Am Anfang war das Bild, Hirnkost 2021

Macht & Wort, Hirnkost 2021

Macht & Wort, Hirnkost 2021

Gelesen: Ein frommer Mörder von Liam McIlvanney

September 15th, 2021
Liam McIlvanney: Ein frommer Mörder, Heyne 2021

Liam McIlvanney: Ein frommer Mörder, Heyne 2021

Im Jahr 1968 muss das alte Glasgow immer mehr den modernen Hochhäusern und Sozialsiedlungen weichen. Überall stehen Wohnungen leer und wird abgerissen. Die Polizei jagt außerdem den Quäker, einen Serienkiller, der Frauen in seinem frömmlerischen Wahn vergewaltigt und ermordet. Doch auch nach einem Jahr, drei Leichen sowie 50.000 Aussagen und Hinweisen aus der Bevölkerung haben die Polizisten keinen Durchbruch zu vermelden. Nun soll der aus den Highlands stammende Sonderermittler Duncan McCormack die damals teuerste Untersuchung in der Geschichte der schottischen Polizei prüfen, was ihm den Hass seiner Kollegen sichert. Gleichzeitig kommt ein Safeknacker dem Quäker-Fall nach einem erfolgreichen Bruch näher, als ihm lieb ist …

»Ein frommer Mörder« ist ein ganz feiner Schottenkrimi, der vom realen Fall des Serienmörders Bible John inspiriert wurde – aber das ist noch nicht alles. Denn Liam McIlvanney, der in Neuseeland als Autor und Professor für Schottland-Studien arbeitet, ist der Sohn von William McIlvanney (1936–2015): Jenem schottischen Crime-Autor, der in den 1970ern mit seinen »Laidlaw«-Romanen den Tartan Noir bzw. den schottischen Hardboiled-Krimi begründete und den Weg für Bestsellerautor Ian Rankin und Co. ebnete. Und für »Ein frommer Mörder«, dessen deutscher Titel eine hübsche Alternative für »The Quaker« darstellt, gewann Liam McIlvanney 2018 zurecht den schottischen Krimipreis, der inzwischen nach seinem Vater benannt ist.

Ian Rankin, das der Vollständigkeit halber, hat übrigens just den vierten nie vollendeten Laidlaw-Roman über den ersten Fall des legendären Ermittlers von McIlvaney Sr. zu Ende geschrieben, der vor ein paar Tagen als »The Dark Remains« auf Englisch erschienen ist. Am Namen McIlvanney kommt man gerade wieder mal nicht vorbei, wenn man Krimis von der Insel schätzt.

Sherlock Holmes und der Fall der exklusiven Sammelkarte

September 9th, 2021
Deadline – Das Filmmagazin #89

Deadline – Das Filmmagazin #89

Dieser Tage ist das neue Heft von Deadline – Das Filmmagazin erschienen, in dem jetzt auch schon wieder seit über zehn Jahren Comic-Besprechungen von mir abgedruckt werden.

Die Deadline #89 dreht sich um Dune, Stillwater, Wander, Seance, Saw: Spiral, Fast & Furious und vieles, vieles mehr aus den Schwerpunkt-Bereichen Kino und Heimkino, obwohl das noch lange nicht alles ist, was das Magazin abdeckt, behandelt und streift. Nach der Lektüre ist die Wish- und Watchlist jedes Mal gewachsen.

Außerdem startet mit dieser Ausgabe eine neue Sammelkarten/Postkarten-Reihe: Denn Abonnenten erhalten zusammen mit ihrem eingeschweißten Abo-Heft immer ein paar eingelegte Karten, die von Motiven zu aktuellen Filmen, Büchern oder was auch immer geziert werden und die man prima als Lesezeichen oder eben als klassische Postkarten verwenden kann.

Und zum Auftakt der neuen Reihe gibt es eine Sammelkarte/Postkarte zu meiner Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«. Sonst ist Mr. Holmes ja eher der Telegramm-Typ, aber ich denke, in diesem Fall macht er eine Ausnahme und freut sich, dass das fantastische Titelbild von Mr. Kümmel auch noch auf diese Art verewigt wurde.

Wird bestimmt mal ein Collector’s Item, Watson …

Die Sammelkarte mit der Tigerin

Die Sammelkarte mit der Tigerin

schnurrig und sherlockianisch: Cover und Sammelkarte der Deadline #89

schnurrig und sherlockianisch: Cover und Sammelkarte der Deadline #89

Die Sammelkarten der Deadline #89

Die Sammelkarten der Deadline #89

Die zu beschreibende Rückseite der Sammelkarte/Postkarte

Die zu beschreibende Rückseite der Sammelkarte/Postkarte

Der ComicTalk: Lucky Luke – Wanted

September 3rd, 2021

Das nächste Diskussions-Video des 25. ComicTalk mit Hella von Sinnen und ihren diesmaligen Gästen ist online. Es geht um »Lucky Luke: Wanted«, nach »Der Mann, der Lucky Luke erschoss« das zweite Hommage-Album von Matthieu Bonhomme bei Egmont – und anders als bei Hella, war das bei mir wieder die große Western-Liebe und für mich eine mega Meta-Wild-West-Show.

Bin aber auch ein großer Bonhomme-Bewunderer (Lucky Luke und ich indes, das ist schon komplizierter … doch die aktuellen Hommagen von Bonhomme und Ralf König hab ich genauso gern gelesen wie das letzte reguläre Album »Fackeln im Baumwollfeld«).

I’m a poor lonesome cowboy … ♫

Gelesen: Amsterdamer Novelle von Heinrich Steinfest

September 2nd, 2021
Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle, Piper 2021

Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle, Piper 2021

Der 1961 geborene Heinrich Steinfest (»Gewitter über Pluto«, »Der Chauffeur«, die »Markus-Cheng«-Serie) schreibt seit Jahren extravagante Bücher mit unverkennbarem Sound, viel Schmiss und noch mehr Witz.

Seine frisch erschienene »Amsterdamer Novelle«, rund 100 Seiten kurz und als Hardcover und E-Book erhältlich, macht da keine Ausnahme. Viel mehr wirkt sie sogar wie der konzentrierte Steinfest, und das auch noch mit ein paar interessanten, fantastischen Extras.

Zum einen ist die Geschichte von Roy Paulsen aus Köln, der sich selbst auf dem Foto eines Hauses in Amsterdam zu identifizieren glaubt, obwohl er nie dort gewesen ist (und nun genau deshalb hingehen muss), bereits ganz optimistische Post-Corona-Literatur.

Zum anderen erweist Steinfest in seiner Weird-Fiction-Erzählung nicht zuletzt den Fantastik-Wegbereitern H. P. Lovecraft und H. G. Wells seine Referenz.

Und natürlich spürt man auf jeder Seite die Freude an der Sprache, am Fabulieren und am Erzählen.

Ein schmales Buch, aber wieder mal ein großes Steinfest-Vergnügen.

Der ComicTalk: Stumptown

August 29th, 2021

Eine neue Ausgabe des ComicTalk mit Hella von Sinnen ist online, es wird bereits die 25. Jubiläumsfolge gefeiert.

Ich hab auch diesmal wieder ein paar der Video-Einspieler zu den Comics geschrieben, die Hella in der Runde dann anschließend mit ihren Gästen diskutiert.

Den Anfang macht der Vorspann-Clip zum ersten »Stumptown«-Band von Greg Rucka & Matthew Southworth (dt. bei Splitter) – für mich alten Rucka-Fanboy und Hardboiled-Anhänger ein Heimspiel.

Die erwähnte TV-Serienadaption mit der wunderbaren Cobie Smulders (How I Met Your Mother, Avengers) steht übrigens ab 8. September im STAR-Angebot von Disney+ zum Streamen, für alle, die sich das selbst mal ansehen wollen.

Gelesen: Wie viel von diesen Hügeln ist Gold

August 28th, 2021
C Pam Zhang Wie viel von diesen Hügeln ist Gold, Fischer 2021

C Pam Zhang Wie viel von diesen Hügeln ist Gold, Fischer 2021

Der Western ist ein Genre der Klischees, im Guten wie im Schlechten.

Ab und an werden diese Klischees – die etablierten Regeln und Tropen – gebrochen, klar, aber nur selten so virtuos wie von Autorin C Pam Zhang, die 1990 in China geboren wurde und in den USA aufwuchs.

In ihrem Debütroman »Wie viel von diesen Hügeln ist Gold« erzählt sie von der harten Suche nach Glück im Wilden Westen – aus der Sicht einer Goldgräberfamilie mit chinesischen Wurzeln und vor allem den Kindern Lucy und Sam, zwei ungleichen Geschwistern.

In mal rauer, mal zarter, stets wunderschöner Prosa geht es ihr um Rassismus, Sexismus, Familie, Gender, Identität, Klassenkampf und vieles mehr. Die Kulisse ist vertraut, der Rest ganz anders geprägt und beleuchtet. Der Mythos wird von Zhang mit historischen Wahrheiten, modernem Bewusstsein und diversen Perspektiven bereichert.

Kurzum: Literarisches Gold.

Extra-Micros für die Tigerin

August 20th, 2021
Das Deckblatt zur Sektion mit den Micros in meiner neuen Sammlung

Das Deckblatt zu den Micros im Buch

In »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« sind zum ersten Mal mehrere meiner Micro-Storys in konzentrierter Form gesammelt bzw. abgedruckt, und das sogar in einem eigenen Kapitel der Sammlung: Alle um Holmes und Watson kreisenden Micros, die ich zwischen März 2020 und Juni 2021 verfasst und via Twitter online veröffentlicht habe. Hinter dem entsprechenden Deckblatt im Buch warten genau zwei Dutzend der humorvollen, gerne satirischen Micro-Storys mit den dynamische Duo aus der Baker Street 221B.

Nach dem Release der Hardcover-Ausgabe meiner Sammlung habe ich aus Lust und Laune und vielleicht auch wegen eines gewissen Promo-Gedankens in rascher Folge ein paar neue Holmes-Micros geschrieben und direkt getwittert, und die will ich natürlich niemandem vorenthalten, falls durch die Vignetten in der Kollektion auf den Geschmack gekommen.

Hier also die neuen Micros als Web-Bonus:

Story:
„Holmes“, sagte ich reserviert.
„Watson“, sagte mein Freund kühl.
Es war unsere erste Begegnung seit meinem Auszug.
„Wie bekommt Ihnen die Ehe, alter Knabe?“
„Ein Leben ohne Mordfälle hat seine Vorteile.“
„Sie langweilen sich also. Freut mich zu hören. Bis bald, Watson.“
27.07.2021

Story:
„Wie lange habe ich diesmal gebraucht?“, fragte Sherlock Holmes.
Ich sah auf meine Uhr. „14 Minuten.“
„Werden Sie es nicht irgendwann müde, mein Spritzbesteck zu verstecken?“ Der Detektiv schüttelte den Kopf. „In Mrs. Hudsons Unterwäsche-Schublade. Also wirklich, Watson!“
28.07.2021

Story:
Holmes hob einen Stein auf und hielt ihn ins Licht.
Inspector Lestrade und ich waren voller Erwartung.
„Und?“, fragte ich. „Eine Spur?“
„Genau so einer hat meiner Sammlung noch gefehlt“, sagte Holmes und wandte sich ab.
„Aber der Mörder…?“, machte Lestrade verzweifelt.
30.07.2021

Story:
„Der Napoleon des Groschenromans.“
„Nein.“
„Erster Stichwortgeber.“
„Nein.“
„Orakel des Offensichtlichen.“
„Auch nicht.“
„Der Wetzstein.“
„Nein.“
„Verführer aller Verzagten.“
„Niemals.“
„Kommen Sie schon, Watson!“
„Ich lasse mir keinen Spitznamen von Ihnen geben, Holmes.“
31.07.2021

Story:
„Haben Sie mein Skalpell genommen, Holmes?“
„Ja. Ich brauchte es für eine dringliche Operation, von der das Schicksal eines ganzen Volkes abhing“, erklärte der Detektiv.
„Wieso haben Sie mich nicht gerufen?“
„Seit wann reparieren Sie denn Bienenstöcke, alter Knabe?“
01.08.2021

Story:
„Ich bin froh, dass diese leidige Episode vorbei ist und Sie wieder in der Baker Street eingezogen sind, Watson.“
„Warten Sie, Holmes. Sie reden von meiner Ehe und dem Tod meiner Frau?“
„Ah! Sie bemerken das Offensichtliche. Schön, dass noch immer alles beim Alten ist …“
02.08.2021

Story:
Holmes und ich sahen durch seine Lupe.
„Die arme Fee“, sagte ich. „Was denken Sie? Ein Eifersuchtsdrama?“
„Bei Ihnen ist immer alles ein Eifersuchtsdrama“, brummte Holmes. „Dabei sieht doch jeder an der Flügelfarbe, dass die Fee betrunken war und von der Blume stürzte.“
03.08.2021

Story:
Wir sprangen in das Automobil.
„Los, Watson!“, rief Holmes und hielt vorsorglich seinen Hut fest. „Hinterher!“
Doch die erhoffte Beschleunigung blieb aus.
Holmes drehte den Kopf eulenhaft in meine Richtung.
Ich räusperte mich. „Ich weiß nicht, wie man fährt, Holmes. Sie?“
04.08.2021

Story:
Holmes, Houdini und ich stehen auf der Brücke.
Der Detektiv und der Entfesselungskünstler tragen Zwangsjacken, schwere Ketten und Vorhängeschlösser. Ich halte meine Taschenuhr bereit.
„Und Sie sind sicher, Gentlemen, dass Sie diesen Streit nicht anders beilegen können?“
10.08.2021

 

Signierte Bücher, Watson!

August 8th, 2021
Bereit für den Versand: Signierte Exemplare von »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«

Bereit für den Versand: Signierte Exemplare von »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«

Weil ich am Wochenende wieder einen Schwung signierter Hardcover von »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« für den Versand fertig gemacht habe …

Stichwort: Signierte Bücher.

Ihr könnt jederzeit ein signiertes Exemplar der Storysammlung bestellen (und auch von meinen anderen bei Atlantis lieferbaren Titeln, elementar).

Einfach eine E-Mail an mich direkt, an den Atlantis Verlag oder an Hermkes Romanboutique. Signatur und ggf. Widmung kosten natürlich nichts extra, und Atlantis verschickt innerhalb Deutschlands z. B. auch portofrei, und mit den Jungs in der Romanboutique muss man einfach reden, hängt vermutlich von der Bestellmenge ab.

Also – ihr wollt eure Tigerin gerne vom Autor signiert und/oder mit persönlicher, pfiffiger oder spezieller Wunsch-Widmung?

Null problemo, wie Gordon Shumway sagen würde.

Neu im Handel:
Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur
@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

Einhorn und Zauberer standen auf dem Hügel inmitten der Nacht.

Unten schlief das Dorf.

„Denkst du, die Menschen werden je bereit für mich sein?“, fragte das Einhorn.

Der Zauberer räusperte sich, dann seufzte er.

„Die Frage ist eher, ob du bereit für die Menschen bist.“

Immer alle Storys auf Twitter @MisterEndres

Backlist:
Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen
SHudUdT_sidebar1
DZvO_sidebar1
cw1_sidebar1
cw1_sidebar1
cw2_sidebar1
rachegeist_sidebar1