Erschienen: Das Science Fiction Jahr 2021

Oktober 14th, 2021
Das Science Fiction Jahr 2021, Hirnkost

Das Science Fiction Jahr 2021

Apropos Geschichte der Science-Fiction:

Im Hirnkost Verlag ist »Das Science Fiction Jahr 2021« erschienen, das SF-Jahrbuch mit ganz viel Historie und Tradition, dessen Reise einst bei Heyne und unter der Obhut von Wolfgang Jeschke begann (wo es sich am Ende zum Portal diezukunft.de entwickelte), sich eine Weile bei Golkonda fortsetzte und 2019 schließlich bei Hirnkost weiterging, wo sich Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz derzeit als hauptverantwortliche Herausgebende kümmern.

Von mir stammen im neuen SF Jahr – auch eine gewisse Tradition – wie seit rund zehn Jahren gewohnt ein Dutzend Buchbesprechungen, diesmal zwischen T. C. Boyle, Ted Chiang, Martha Wells und Samanta Schweblin.

Außerdem gibt es im Jahrbuch meinen Artikel »Neusprech in geballter Neuübersetzung« mit Kurzinterviews der aktuellen George-Orwell-Übersetzenden in einer Langfassung.

In weiteren Texten von Wolfgang Neuhaus, Karlheinz Steinmüller, Bettina Wurche und anderen geht es um Stanisław Lem, das Klima in der Science-Fiction und vieles mehr.

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ComicTalk Review: Die Geschichte der Science-Fiction

Oktober 12th, 2021

Für das Review-Spin-off-Format des ComicTalks habe ich eine Besprechung zum Sachcomic »Die Geschichte der Science-Fiction« von Xavier Dollo und Djibril Morissette-Phan geschrieben und eingelesen.

Der Comic, der bei Splitter auf Deutsch vorliegt, führt in einer passenden Zeitreise zu den Anfängen und Meilensteinen der Science-Fiction und zeigt die Evolution des Genres mit ein paar sehr hübschen inhaltlichen und visuellen Ideen auf.

Und: »Universal-Geek«muss ich mir echt merken …

Der neue Atlantis-Katalog (mit Tigerin)

Oktober 10th, 2021
Die Atlantis-Herbstvorschau 2021

Die Atlantis-Herbstvorschau 2021

Der Herbstkatalog des Atlantis-Verlags ist da.

Natürlich mit meiner aktuellen Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«.

Als Miniatur auf dem Cover und mit einer Vorschau-Seite inklusive meiner Atlantis-Holmes-Backlist (»Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes«, »Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen«) im Innenteil des Katalogs.

Direkt dahinter: Die Preview auf die aktuelle Ausgabe#84 des von Rhodan-Rentner Klaus Bollhöfener herausgegeben Magazins phantastisch!, die im Oktober erscheinen und unter anderem meine endzeitliche Kurzgeschichte »Der untote Geist der Weihnacht« enthalten wird. Mehr in Kürze dazu.

Hier könnt ihr euch die Vorschau als PDF herunterladen.

Und hier geht es zu allen früheren Katalogen.

»Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« im aktuellen Atlantis-Katalog

»Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« im aktuellen Atlantis-Katalog

 

Beleg: »Vergiss uns nicht, du Streuner!«

Oktober 1st, 2021

Inzwischen ist auch mein Belegexemplar von Ausgabe #21/2021 der c’t mit »Vergiss uns nicht, du Streuner!« bei mir eingetrudelt, ergo: Fotos! Neuerdings gibt es einen Autorenkasten, deshalb den zur Premiere mal im Zoom.

c't #21/2021, Cover

c’t #21/2021, Cover

Meine Story in c't #21/2021, Aufmacherseite

Meine Story in c’t #21/2021, Aufmacherseite

Meine Story in c't #21/2021, Doppelseite

Meine Story in c’t #21/2021, Doppelseite

Meine Story in c't #21/2021, letzte Seite mit Autorenkasten

Meine Story in c’t #21/2021, letzte Seite mit Autorenkasten

Meine Story in c't #21/2021, der neue Autorenkasten

Meine Story in c’t #21/2021, der neue Autorenkasten

Erschienen: Vergiss uns nicht, du Streuner! (c’t 21/2021)

September 24th, 2021

Ausgabe #21/2021 von c’t – magazin für computertechnik (Erstverkaufstag: 25. September) enthält in gedruckter und digitaler Form meine Science-Fiction-Kurzgeschichte »Vergiss uns nicht, du Streuner!«.

Die Story setzt in einer Welt ein, in der Drohnen wie heimatlose Katzen oder herrenlose Hunde durch die Gegend streunen. Eines Tages bringt die kleine Alice eine dieser Drohnen mit nach Hause. Ihre Mutter findet das natürlich nicht allzu toll, aber die ramponierte Drohne verdient sich schnell ihre Zuneigung, indem sie Alice’ Freund und Beschützer wird. Doch das Glück von Alice und Memo ist wegen der mysteriösen Vergangenheit des Streuners in Gefahr …

So beginnt die SF-Geschichte:

Unschlüssig musterte ich den Streuner, den meine Tochter mit ihren kleinen Händen hochhielt, um ihn mir zu präsentieren. Die Drohne sah im Großen und Ganzen genau so aus wie all die anderen herren- und obdachlosen Vertreter ihrer Art, die seit geraumer Zeit einer Invasion gleich über viele Wohnviertel hereinbrachen: immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Akku aufzuladen, sich in ein WLAN einzuklinken oder einfach Kontakt mit einem Menschen aufzunehmen.

Ich habe Alice oft gesagt, sie soll bloß keinen dieser Streuner mit nach Hause bringen, aber natürlich interessierte sie das nicht, als sie auf dem Nachhauseweg über einen stolperte. […]

Die Aufmacher-Illustration stammt einmal mehr von Albert Hulm, der jetzt schon einige meiner c’t-Erzählungen bebildert hat und zusammen mit mir auch meine Drohnen-Story »Nicht während meiner Schicht!« aus c’t als »Narben machen sexy« für die Comic-Anthologie »Cozmic« bei Atlantis adaptierte.

Vorbestellbar: Am Anfang war das Bild & Macht und Wort

September 18th, 2021

Am 15. Oktober werden im Hirnkost Verlag zwei neue Science-Fiction-Anthologien im Hardcover erscheinen, beide jeweils mit einer Kurzgeschichte von mir:


In »Am Anfang war das Bild«, herausgegeben von Uli Bendick, Aiki Mira und Mario Franke, geht es um die Symbiose von Text und Bild. Der Clou: Alle Autor:innen haben sich aus einem eigens für diese Anthologie geschaffenem Pool an Illustrationen von Uli & Mario ein Bild ausgesucht und dazu eine Kurzgeschichte geschrieben. Zu dieser wurde dann eine neue Illu angefertigt, die nun natürlich die Erzählung im Buch begleitet. Meine Story trägt den Titel »Sterben und sterben lassen auf einem einstmals blauen Planeten«, und ihr Protagonist ist der Sensenmann, und zwar auf einer postapokalyptischen Erde.

In »Macht & Wort. Die Macht der Sprache – Sprache der Macht«, der inzwischen bereits dritten Exodus-Anthologie der Herausgeber Hans Jürgen Kugler & René Moreau, dreht sich dagegen alles um die titelgebende Verbindung samt Konsequenzen. Ich habe zum Band die Story »Die Finger verbrennen, den Geist entfachen« beigesteuert, eine dystopische Hardboiled-Detektiv-Alternativweltgeschichte mit zwei, drei ziemlich offensichtlichen Einflüssen, denke ich. Die filmposter-würdige Illustration zu meiner Erzählung schuf Michael Vogt.

Beide Bücher können natürlich schon jetzt vorbestellt werden.

Am Anfang war das Bild, Hirnkost 2021

Am Anfang war das Bild, Hirnkost 2021

Macht & Wort, Hirnkost 2021

Macht & Wort, Hirnkost 2021

Gelesen: Ein frommer Mörder von Liam McIlvanney

September 15th, 2021
Liam McIlvanney: Ein frommer Mörder, Heyne 2021

Liam McIlvanney: Ein frommer Mörder, Heyne 2021

Im Jahr 1968 muss das alte Glasgow immer mehr den modernen Hochhäusern und Sozialsiedlungen weichen. Überall stehen Wohnungen leer und wird abgerissen. Die Polizei jagt außerdem den Quäker, einen Serienkiller, der Frauen in seinem frömmlerischen Wahn vergewaltigt und ermordet. Doch auch nach einem Jahr, drei Leichen sowie 50.000 Aussagen und Hinweisen aus der Bevölkerung haben die Polizisten keinen Durchbruch zu vermelden. Nun soll der aus den Highlands stammende Sonderermittler Duncan McCormack die damals teuerste Untersuchung in der Geschichte der schottischen Polizei prüfen, was ihm den Hass seiner Kollegen sichert. Gleichzeitig kommt ein Safeknacker dem Quäker-Fall nach einem erfolgreichen Bruch näher, als ihm lieb ist …

»Ein frommer Mörder« ist ein ganz feiner Schottenkrimi, der vom realen Fall des Serienmörders Bible John inspiriert wurde – aber das ist noch nicht alles. Denn Liam McIlvanney, der in Neuseeland als Autor und Professor für Schottland-Studien arbeitet, ist der Sohn von William McIlvanney (1936–2015): Jenem schottischen Crime-Autor, der in den 1970ern mit seinen »Laidlaw«-Romanen den Tartan Noir bzw. den schottischen Hardboiled-Krimi begründete und den Weg für Bestsellerautor Ian Rankin und Co. ebnete. Und für »Ein frommer Mörder«, dessen deutscher Titel eine hübsche Alternative für »The Quaker« darstellt, gewann Liam McIlvanney 2018 zurecht den schottischen Krimipreis, der inzwischen nach seinem Vater benannt ist.

Ian Rankin, das der Vollständigkeit halber, hat übrigens just den vierten nie vollendeten Laidlaw-Roman über den ersten Fall des legendären Ermittlers von McIlvaney Sr. zu Ende geschrieben, der vor ein paar Tagen als »The Dark Remains« auf Englisch erschienen ist. Am Namen McIlvanney kommt man gerade wieder mal nicht vorbei, wenn man Krimis von der Insel schätzt.

Sherlock Holmes und der Fall der exklusiven Sammelkarte

September 9th, 2021
Deadline – Das Filmmagazin #89

Deadline – Das Filmmagazin #89

Dieser Tage ist das neue Heft von Deadline – Das Filmmagazin erschienen, in dem jetzt auch schon wieder seit über zehn Jahren Comic-Besprechungen von mir abgedruckt werden.

Die Deadline #89 dreht sich um Dune, Stillwater, Wander, Seance, Saw: Spiral, Fast & Furious und vieles, vieles mehr aus den Schwerpunkt-Bereichen Kino und Heimkino, obwohl das noch lange nicht alles ist, was das Magazin abdeckt, behandelt und streift. Nach der Lektüre ist die Wish- und Watchlist jedes Mal gewachsen.

Außerdem startet mit dieser Ausgabe eine neue Sammelkarten/Postkarten-Reihe: Denn Abonnenten erhalten zusammen mit ihrem eingeschweißten Abo-Heft immer ein paar eingelegte Karten, die von Motiven zu aktuellen Filmen, Büchern oder was auch immer geziert werden und die man prima als Lesezeichen oder eben als klassische Postkarten verwenden kann.

Und zum Auftakt der neuen Reihe gibt es eine Sammelkarte/Postkarte zu meiner Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«. Sonst ist Mr. Holmes ja eher der Telegramm-Typ, aber ich denke, in diesem Fall macht er eine Ausnahme und freut sich, dass das fantastische Titelbild von Mr. Kümmel auch noch auf diese Art verewigt wurde.

Wird bestimmt mal ein Collector’s Item, Watson …

Die Sammelkarte mit der Tigerin

Die Sammelkarte mit der Tigerin

schnurrig und sherlockianisch: Cover und Sammelkarte der Deadline #89

schnurrig und sherlockianisch: Cover und Sammelkarte der Deadline #89

Die Sammelkarten der Deadline #89

Die Sammelkarten der Deadline #89

Die zu beschreibende Rückseite der Sammelkarte/Postkarte

Die zu beschreibende Rückseite der Sammelkarte/Postkarte

Der ComicTalk: Lucky Luke – Wanted

September 3rd, 2021

Das nächste Diskussions-Video des 25. ComicTalk mit Hella von Sinnen und ihren diesmaligen Gästen ist online. Es geht um »Lucky Luke: Wanted«, nach »Der Mann, der Lucky Luke erschoss« das zweite Hommage-Album von Matthieu Bonhomme bei Egmont – und anders als bei Hella, war das bei mir wieder die große Western-Liebe und für mich eine mega Meta-Wild-West-Show.

Bin aber auch ein großer Bonhomme-Bewunderer (Lucky Luke und ich indes, das ist schon komplizierter … doch die aktuellen Hommagen von Bonhomme und Ralf König hab ich genauso gern gelesen wie das letzte reguläre Album »Fackeln im Baumwollfeld«).

I’m a poor lonesome cowboy … ♫

Gelesen: Amsterdamer Novelle von Heinrich Steinfest

September 2nd, 2021
Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle, Piper 2021

Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle, Piper 2021

Der 1961 geborene Heinrich Steinfest (»Gewitter über Pluto«, »Der Chauffeur«, die »Markus-Cheng«-Serie) schreibt seit Jahren extravagante Bücher mit unverkennbarem Sound, viel Schmiss und noch mehr Witz.

Seine frisch erschienene »Amsterdamer Novelle«, rund 100 Seiten kurz und als Hardcover und E-Book erhältlich, macht da keine Ausnahme. Viel mehr wirkt sie sogar wie der konzentrierte Steinfest, und das auch noch mit ein paar interessanten, fantastischen Extras.

Zum einen ist die Geschichte von Roy Paulsen aus Köln, der sich selbst auf dem Foto eines Hauses in Amsterdam zu identifizieren glaubt, obwohl er nie dort gewesen ist (und nun genau deshalb hingehen muss), bereits ganz optimistische Post-Corona-Literatur.

Zum anderen erweist Steinfest in seiner Weird-Fiction-Erzählung nicht zuletzt den Fantastik-Wegbereitern H. P. Lovecraft und H. G. Wells seine Referenz.

Und natürlich spürt man auf jeder Seite die Freude an der Sprache, am Fabulieren und am Erzählen.

Ein schmales Buch, aber wieder mal ein großes Steinfest-Vergnügen.

Neu im Handel:
Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur
@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

Mord, Intrige oder der Hund der Baskervilles brachten uns nicht um unseren Schlaf.

Doch in dieser Nacht fanden Holmes und ich keine Ruhe.

Wir trafen uns im bebenden Salon von 221B.

„Was treiben die da unten bloß, Holmes?“

„Mrs. Hudsons Partys sind legendär, alter Knabe.“

Immer alle Storys auf Twitter @MisterEndres

Backlist:
Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen
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