Reibeisen-Literatur

Warum stehen die Verlage zur Zeit eigentlich alle auf diesen merkwürdigen partiellen Schleifpapier-Spotlack, der riffelt und reibt und schabt? Verkauft man wirklich mehr Bücher, wenn der geneigte Leser-in-spe sich in der Buchhandlung an ihnen kratzen und schubbeln kann?

Als Bibliophiler möchte man gar nicht genauer drüber nachdenken, was die entsprechenden Reibeisen-Bücher mit ihren Nachbarn im Regal oder auf dem Stapel anrichten.

Okay, ich hab drüber nachgedacht und komme mir immerhin leicht neurotisch vor, wenn ich halbierte Schmierpapiere zwischen die Bücher schiebe. Aber sicher ist sicher …

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@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

Ich mustere meinen neuen Haushalts-Roboter skeptisch.

„Und ich soll dich nachts wirklich ganz ausschalten?“

„Ja“, antwortet der Roboter mit ruhiger, leicht blecherner Stimme. „Wenn ich nichts zu tun habe, denke ich sonst über mein Los nach. Das möchte der Hersteller nicht.“

Immer die neueste Story auf Twitter @MisterEndres

Elementar:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen

Backlist:
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