Archive for the ‘DieZukunft.de’ Category

Weihnachtspost vom Mars (mit Lesetipps)

Donnerstag, Dezember 23rd, 2021

Auch in diesem Jahr gibt es eine digitale Weihnachtskarte mit einer Micro-Story von mir & einer Illustration von Michael Vogt. Ein Klick aufs erste Bild vergrößtert die deutschsprachige Version bzw. enlarge the English version by clicking on the second picture.

An illustrated Micro-Story by me for Christmas 2021

Eine illustrierte Micro-Story zu Weihnachten 2021

Eine illustrierte Micro-Story zu Weihnachten

An illustrated Micro-Story for Christmas 2021

Mehr weihnachtliche Kürzestgeschichten finden sich im Micro-Fiction-Adventskalender meines Twitter-Feeds @MisterEndres.

Wer noch Stoff für die Feiertage und die Zeit zwischen den Jahren braucht:

Hier kann man sich meine endzeitliche Weihnachtsgeschichte »Der untote Geist der Weihnacht« kostenlos als Podcast-Lesung anhören. Aber Vorsicht, könnte neben ein paar Disney-Momenten auch Zombies, derbe Sprache und Gewalt enthalten!

Unter den jeweiligen Links finden sich meine science-fiction-lastige Best-of-2021-Liste auf diezukunft.de und meine Comic-Top-5 als Teil der Jury zum Comic des Jahres 2021 beim Tagesspiegel. Das Abstimmungs-Ergebnis der Jury steht nun auch online.

Für Heynes diezukunft.de habe ich außerdem Charles Platt, Hardy Kettlitz und Frank Böhmert zu »Die Weltenschöpfer« interviewt – also zu Mr. Platts Interview/Portrait-Reihe mit SF-Schaffenden der späten 1970er und frühen 1980er.

Außerdem stelle ich mit Bob Asprins »Dämonen-Reihe« hier eine meiner prägenden, ewigen Lieblings-Romanserien zwischen Fantasy und SF vor.

Und natürlich freut sich der Autor über alle, die ein Hardcover oder ein E-Book seiner aktuellen Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« aus dem Atlantis Verlag kaufen und lesen.

In diesem Sinne: Ho ho ho & take care!

Erschienen: Das Science Fiction Jahr 2021

Donnerstag, Oktober 14th, 2021
Das Science Fiction Jahr 2021, Hirnkost

Das Science Fiction Jahr 2021

Apropos Geschichte der Science-Fiction:

Im Hirnkost Verlag ist »Das Science Fiction Jahr 2021« erschienen, das SF-Jahrbuch mit ganz viel Historie und Tradition, dessen Reise einst bei Heyne und unter der Obhut von Wolfgang Jeschke begann (wo es sich am Ende zum Portal diezukunft.de entwickelte), sich eine Weile bei Golkonda fortsetzte und 2019 schließlich bei Hirnkost weiterging, wo sich Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz derzeit als hauptverantwortliche Herausgebende kümmern.

Von mir stammen im neuen SF Jahr – auch eine gewisse Tradition – wie seit rund zehn Jahren gewohnt ein Dutzend Buchbesprechungen, diesmal zwischen T. C. Boyle, Ted Chiang, Martha Wells und Samanta Schweblin.

Außerdem gibt es im Jahrbuch meinen Artikel »Neusprech in geballter Neuübersetzung« mit Kurzinterviews der aktuellen George-Orwell-Übersetzenden in einer Langfassung.

In weiteren Texten von Wolfgang Neuhaus, Karlheinz Steinmüller, Bettina Wurche und anderen geht es um Stanisław Lem, das Klima in der Science-Fiction und vieles mehr.

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Der ComicTalk mit Hella von Sinnen: Tank Girl

Samstag, Juli 17th, 2021

In der neusten Ausgabe von DER COMICtalk diskutieren Hella von Sinnen und ihre Studiogäste diesmal u. a. über die anarchistischen »Tank Girl«-Comics, da beim deutschen Verlag Kult Comics vor Kurzem der erste Sammelband mit den klassischen britischen Strips aus den 1980ern sowie eine relativ neuzeitliche Miniserie erschienen sind.

Den Einspieler über das postapokalyptische Panzermädel aus dem Outback zu Beginn des Clips, der auf den Comic und die Diskussionsrunde einstimmen soll, habe ich geschrieben bzw. gescripted, heilige Dingo-Kacke!

Und auf diezukunft.de findet sich schon seit ein paar Wochen mein langer Artikel zu Tank Girls Origin und Legende, ihrem feministischen Spirit und gesellschaftlichem Einfluss, ihrer Verwandtschaft zu Furiosa aus Mad Max: Fury Road und natürlich ihrer Rückkehr auf den deutschsprachigen Comic-Markt. Übersetzerin Claudia Kern, die von der Runde erwähnt wird, kommt in meinem Artikel ebenfalls zu Wort.

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021

Dienstag, März 30th, 2021
Der grüne Planet, Hirnkost 2020

Der grüne Planet, Hirnkost 2020

Die Shortlist für den Kurd Laßwitz Preis ist online, deshalb kann ich nun auch an dieser Stelle darauf hinweisen:

Meine postapokalyptische Science-Fiction-Kurzgeschichte »Der Klang sich lichtenden Nebels« wurde in der Kategorie Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2020 nominiert.

Die Story erschien letztes Jahr ursprünglich in der von René Moreau und Hans Jürgen Kugler herausgegebenen Anthologie »Der grüne Planet. Zukunft im Klimawandel« im Hirnkost Verlag und wurde darüber hinaus zwecks Promo und Leseprobe in Fischers Fantastik-Portal Tor-Online im Netz veröffentlicht, wo man sie noch immer kostenlos lesen kann.

Vielen Dank an alle Kollegen aus der hiesigen SF-Szene, die der Meinung sind, dass die Story diese Würdigung verdient hat!

Es ist meine dritte Nominierung für den KLP, bei dem ich seit Langem selbst abstimme (dieses Jahr natürlich nicht in der Story-Kategorie, in der ich mich aus Gründen der Befangenheit ohnehin meist sehr zurückhalte): Die erste gab’s 2015 als Teil des Redaktions-Teams von diezukunft.de (am Ende haben wir das Ding sogar nach Hause geholt), die zweite 2016 für meine Story »Out of Memory« (die auf dem zweiten Platz landete).

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021: Meine Story »Der Klang sich lichtenden Nebels«.

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021: Meine Story »Der Klang sich lichtenden Nebels«.

Artikel: Invincible, Watchmen & Auf einem Sonnenstrahl

Montag, März 8th, 2021
Watchmen Deluxe, Panini 2019

Watchmen Deluxe, Panini 2019

Drei Comic-Artikel von mir zu aktuellen oder zeitlosen Titeln, die ihr online lesen könnt:

Am 26. März startet die Animationsserien-Adaption von Robert »The Walking Dead« Kirkmans Comic-Serie »Invincible« auf Prime Video. Wieso »Invincible« eine der besten Superhelden-Science-Fiction-Seifenopern der Moderne oder gar aller Zeiten und obendrein ein echter Lieblingscomic ist, habe ich bereits vor einiger Zeit auf Heynes diezukunft.de in einem Text erläutert.

Dieser Tage ist Tillie Waldens Comic-Roman »Auf einem Sonnenstrahl« erschienen. Eine großartige, magische, queere Space Opera auf 500 Seiten, die nicht bloß Ann Leckie, Becky Chambers, Brian K. Vaughan und Martha Wells in höchsten Tönen feiern und loben, sondern auch meine Wenigkeit in einem Text auf Tor-Online. Ich habe den Webcomic und die US-Ausgabe vor einigen Jahren schon geliebt und freue mich sehr über die deutsche Ausgabe bei Reprodukt – das ist einer der Comics des Jahres, merkt euch meine Worte.

Anfang 2021 schrieb ich die Texte für den ersten Band des starken »Watchmen«-Sequels »Rorschach« von Tom King und Jorge Fornés bei Panini und habe dadurch Lust bekommen, mal wieder Alan Moores und Dave Gibbons »Watchmen«-Überklassiker zu lesen. Außerdem schaute ich mir erstmals die »Watchmen«-TV-Serie von HBO an, die ich auf DVD zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Aus meiner wiederentfachten Begeisterung für »Watchmen« entstand ein Essay über die Korrespondenz der aktuellen Sequels mit dem Meisterwerk von 1986/1987 für diezukunft.de

Erschienen: Fahrenheit 145 – Erde im Fieber (15. Elstercon)

Freitag, September 18th, 2020
Elstercon 2020: Flyer

Elstercon 2020: Flyer

Dieses Wochenende findet in Leipzig der Elstercon 2020 statt – wegen Corona natürlich völlig anders als ursprünglich gedacht und klar im Schatten der Pandemie.

Ausländische Gäste wie Jasper Fforde und Martha Wells haben deshalb auch ihre Teilnahme abgesagt, trotzdem findet sich einiges an einheimischer Genre-Prominenz in Leipzig ein.

Im Con-Buch »Fahrenheit 145 – Erde im Fieber« zum Thema Klimawandel (er bleibt uns trotz Corona erhalten, keine Sorge) sind meine Interviews mit Fforde und Wells abgedruckt, die ich ursprünglich mal für Heyne & diezukunft.de geführt habe. Den Band gibt’s als Paperback und limitiertes Hardcover.

Außerdem ist meine SF-Kurzgeschichte »Es sollte nicht so einfach sein, oder?« im Buch, in der ich mal richtig einen auf oldschool gemacht habe.

Eher überschaubare 5.000 Zeichen sind nicht meine typische Story-Distanz (das sind eher 10K oder 20K), aber auch das war Teil des Reizes und des Spaßes, und außerdem: Öfter mal was Neues. Selbst wenn oldschool.

Punchline: Reptilienartige Aliens in der Erdumlaufbahn, die eine Langzeit-Langstreckenwaffe checken.

Das Buch zum Elstercon 2020: Fahrenheit 145

Umschlagbild: Das Buch zum Elstercon 2020: Fahrenheit 145 (Abb.: Mario Franke)

Comic des Jahres beim Tagesspiegel (Update)

Sonntag, Dezember 15th, 2019
Azzarello/Risso: Moonshine Bd. 1, Cross Cult 2019

Azzarello & Risso: Moonshine 1, Cross Cult 2019

Dieses Jahr gehöre ich zur Jury, die für den Tagesspiegel den Comic des Jahres 2019 kürt.

Bevor am 19. Dezember das Ergebnis in der Zeitung und online veröffentlicht wird, stellen alle Jury-Mitglieder nach und nach ihre fünf persönlichen Favoriten des ablaufenden Comic-Jahres auf der Tagesspiegel-Website vor.

Seit Sonntag stehen meine fünf Favoriten-Picks samt Texten online.

Die Auswahl war gar nicht so einfach, denn auch nach dem Sieben der Highlights haben sich am Ende praktisch noch immer doppelt so viele Comics darum gekloppt, auf der Liste der besten Fünf zu landen. Lange hatte ich z. B. noch »Der Mann meines Bruders«, »Der große Indienschwindel« und »Black Hammer: Doctor Star« zum Brüten und Abwägen und Herumschieben im Ranking, bis ich mich dann wie beim Tagesspiegel zu lesen entschieden habe.

Vom »Mister Miracle Megaband: Darkseid ist«, der als Panini-Redakteur wegen Befangenheit sowieso keine Option war, gar nicht erst zu sprechen.

Den ersten Band von »Moonshine« habe ich als US-Trade übrigens schon mehr als einmal gelesen – ein absoluter Luxus, den ich mir in so kurzer Zeit eigentlich so gut wie nie gönne. Aber Azzarellos und Rissos Werwolf-Schwarzbrenner-Mafia-Gangster-Krimi ist nun mal nicht umsonst mein Comic des Jahres, für den mein literarisches Südstaaten-Herz schlägt.

Update:

Das Endergebnis der Jury findet sich hier. »Negalyod« (den ich bei Erscheinen für diezukunft.de besprochen habe) hat – für mich durchaus überraschend – das Rennen gemacht und sogar noch »Nachts im Paradies« (meine Besprechung für Doppelpunkt) abgefangen.

 

Viel los, nur nicht im Blog

Donnerstag, Februar 21st, 2019

Warren Ellis bloggt wieder.

Ich habe dieses Jahr, dummerweise, noch gar nicht gebloggt – ja, ich weiß, ich habe nicht mal die Wednesday Comic-Rubrik fortgeführt, Schande über mich.

Aber ich habe gearbeitet. Viel gearbeitet schon wieder.

Und endlich auch mal wieder Fiction geschrieben. Und zwei der neuen Geschichten (ja, Plural) direkt verkauft. Plus: Eine Story, die seit einem Jahr auf Abdruck wartet, findet wohl im März endlich ihren Weg in die Öffentlichkeit (behaltet die c’t im Auge).

Es warten also durchaus ein paar Blog-Einträge in der nahen Zukunft.

Oh, und ich habe ein neues Autorenfoto.

Noch ein Endlich, schätze ich.

Interview mit William Gibson

Donnerstag, September 21st, 2017
William Gibson, Butch Guice u. a.: Archangel, Cross Cult 2017

William Gibson, Butch Guice u. a.: Archangel, Cross Cult 2017

William »Neuromancer« Gibson?

Eine lebende Science-Fiction-Legende.

Bei Cross Cult ist vor Kurzem die deutsche Ausgabe seines ersten originären Comics »Archangel« erschienen.

Ursprünglich sollte der Zeitreise/Alternativwelten-Stoff über den Zweiten Weltkrieg, der einige Parallelen zu Gibsons Roman »Peripherie« aufweist, eine TV-Serie werden. Am Ende setzten Michael Benedetto, Butch Guice und Al Barrionuevo die Geschichte, die sich Gibson zusammen mit seinem Schauspieler-Kumpel Michael St. John Smith ausgedacht hat, in Panel-Form um.

Zum Release des deutschsprachigen Komplettbandes habe ich den amerikanischen Science-Fiction-Großmeister und Zukunfts-Propheten interviewt und mit ihm über seine Comic-Prägung, die neue nukleare Gefahr, den technologischen Fortschritt, die geplanten Adaptionen seiner Werke und seine Tipps für das Leben in unseren unruhigen Zeiten gesprochen.

Hier geht’s zum Interview.

Mooncop: Tote Hose auf dem Mond

Samstag, Oktober 8th, 2016
Tom Gauld: Mooncop, Drawn & Quarterly 2016

Tom Gauld: Mooncop, Drawn & Quarterly 2016

Den Mond zu besiedeln, war letztlich wohl doch keine so gute Idee. Zumindest in »Mooncop«, dem neuen langen Comic von Tom Gauld. Die letzten Siedler verlassen nach und nach den drögen Erdtrabanten, und sein einziger Gesetzeshüter kämpft mit Melancholie und Depression, obwohl oder gerade weil die lunare Kriminalitätsrate gleich Null ist. Der Roboter-Psychiater, der ihm von der Erde geschickt wird, ist leider keine große Hilfe, und dann werden ihm auch noch seine Hochhauseinheit mit der schönen Aussicht und sein Donut-Automat genommen…

Der begnadete Reduzierer und Simplifizierer Tom Gauld, der 1976 in Schottland geboren wurde und in seinen Arbeiten für den »Guardian«, den »New Yorker« und »New Scientist« regelmäßig auf allerhand Science-Fiction-Elemente zurückgreift, macht aus der Tristesse und dem Trübsinn auf dem Mond und in der Zukunft in seinem unverkennbaren Stil und mit seinem gewohnt trockenen Humor eine universelle Parabel auf den Trott und die Traurigkeit so manchen Alltags – und zeigt, dass doch noch immer etwas passieren kann.

Gaulds knackige Strips wie z. B. im grandiosen Sammelband »You’re All Just Jealous Of My Jetpack« sind für den Erstkontakt mit dem Cartoonisten von den britischen Inseln sicher geeigneter, doch seine Fans werden Gauld natürlich jederzeit bis auf den Mond und weit darüber hinaus folgen.

Neu im Handel:
Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur
@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

Der Alte und das Mädchen sahen nach den Bienen.

„Haben Sie je die Identität von Jack the Ripper je gelüftet, Mr. Holmes?“

Lange war nur Summen zu hören.

„Ein Werwolf“, sagte Holmes dann. „Der sich als Schlächter in Menschengestalt ausgab. Clever. Aber nicht clever genug.“

Immer alle Storys auf Twitter @MisterEndres

Backlist:
Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen
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