Out of Memory: Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis

März 28th, 2016
Exodus #33

Exodus #33

Meine Science-Fiction-Kurzgeschichte Out of Memory, die im September 2015 in Exodus #33 erschienen ist, wurde für den Kurd-Laßwitz-Preis 2016 nominiert.

Vermutlich wegen des Porno-Sternchens.

Möglicherweise wegen des Cloud-Pessimismus.

Eventuell wegen des Hardboiled-Sounds.

Mit Sicherheit wegen der blutrünstigen Pinguine.

So oder so, vielen Dank an alle, die Out of Memory nominiert haben!

Von der Exodus-Website: Sofern Sie zu den aktiven Abstimmungsberechtigten des Preises gehören, können Sie diese Textdatei zur Lektüre kostenlos bei der Redaktion anfordern. Wenden Sie sich in diesem Falle bitte an: rene.moreau@exodusmagazin.de

Hier finden sich die Nominierten aller Kategorien, zu denen in der Grafik-Abteilung auch Kollege Timo Kümmel mit dem Cover zur 33. Exodus-Ausgabe gehört.

Frühstück mit Harley Quinn und den Borgias

März 23rd, 2016
DBC Pierre: Frühstück mit den Borgias, Aufbau 2016

DBC Pierre: Frühstück mit den Borgias, Aufbau 2016

Kurzzeitig hat es mal geklappt mit regelmäßigen Beiträgen, dann kam die närrische Harley Quinn dazwischen. Na ja, okay, und der Doktor und seine TARDIS. Sei’s drum, an dieser Stelle zumindest mal wieder ein Lesetipp für die Feiertage …

Mit Jesus von Texas und Licht aus im Wunderland hatte ich viel Spaß, mit Bunny & Blair eher weniger. In seinem neuen Roman Frühstück mit den Borgias, der formal viel von einer guten Novelle hat, rechnet DBC Pierre zunächst mit dem digitalen Zeitgeist und denen ab, die ohne Smartphone nicht mehr leben können – die allein durch ihr Smartphone leben und lieben und sich in allen möglichen Situationen hinter ihrem Gerät-für-alle-Lebenslagen zu verstecken pflegen. Die Hiebe in diese Richtung, die in eine äußerst gefällige Schreibe gekleidet sind, sitzen. Gleichzeitig herrscht eine köstlich verschrobene Stimmung im Cliffs, die den Leser geschwind in die Zimmer und Gänge des Hotels zieht. Umso erstaunlicher ist es, wie sich Frühstück mit den Borgias nach dem skurrilen ersten Akt erst zu einem beunruhigenden, verstörenden Krimi wandelt und schließlich sogar mitten in der Twilight Zone landet.

Eine gewaltige Überraschung, die dieses außergewöhnliche Büchlein noch interessanter und denkwürdiger macht.

 

Morrison, Case: Doom Patrol Book One

März 1st, 2016
Doom Patrol Book 1, DC Comics 2016

Doom Patrol Book 1, DC/Vertigo 2016

Der schottische Comic-Autor Grant Morrison steht für andersartige Panel-Geschichten, die cool, genial, herausfordernd, stimulierend, wirr oder schlicht unlesbar sein können. Bei Morrison weiß man nie, ob er einen auf den nächsten zehn Seiten nicht komplett in seiner eigenen Gedankenwelt abhängt, ja man die Lektüre ohne das simultane Einwerfen irgendwelcher bunter Pillen nicht gleich ganz abschreiben kann. Nichtsdestotrotz gibt es viele wichtige und lesenswerte Werke, die dieser Meister des Meta in den letzten drei Dekaden geschrieben hat. Dabei lässt Morrison stets seine Faszination für das Merkwürdige, das Surreale, multiversale Konzepte sowie die Verschmelzung von Realität und Fiktion in sein Comic-Schaffen einfließen.

Ein gutes Beispiel für einen ungebrochen lohnenswerten Morrison-Klassiker ist der Vertigo-Titel „Doom Patrol“, den DC in den USA gerade in seitenstarken Sammelbänden als Paperback und E-Book neu auflegt. Morrison bekam die Serie über die in den 60ern kreierte Außenseiter-Truppe 1988 zugetragen, als sein Stern durch das metaphysische „Animal Man“ und das bereits abgegebene Script zum designierten Dauer-Bestseller „Batman: Arkham Asylum“ mächtig am Aufsteigen war.

Zusammen mit Zeichner Richard Case kreierte Morrison in den ersten Ausgaben Anfang 1989 einen guten Einstiegspunkt für alle interessierten Leser und brachte das Element des unangenehm Bizarren und verstörend Seltsamen zurück in die Abenteuer der Doom Patrol, die Morrison aufgrund der vorangegangenen Storyline neu justieren konnte. Sein Team besteht zu Beginn zunächst aus einem depressiven Menschen-Hirn im Roboter-Körper, einer traumatisierten jungen Frau mit über sechzig Persönlichkeiten, und der androgyn-verwirrten Fusion eines weißen Mannes, einer schwarzen Frau und eines negativen Geistes. Ihre Gegner sind genauso strange, während ein vielschichtiges Hypergemälde Paris verschwinden lässt, eine fremde Struwwelpeter-Welt in die Realität eindringt und eine gefährliche Gedankenlandschaft durchwandert werden muss …

Morrison und Case sollten bis Januar 1993 bleiben und über 40 US-Hefte gestalten. Der erste gut 400 Seiten umfassende Sammelband von „Doom Patrol“ pendelt zwischen Pulp, Psychologie und Philosophie, ist wirklich weird und tierisch unterhaltsam. Auch nach rund 25 Jahren sind das noch die idealen Superhelden-Geschichten für alle, die nicht so auf Capes und Spandex stehen und dafür auf fantastische Autoren wie Matt Ruff und China Miéville abfahren.

Der zweite von drei Bänden dieser neuen „Book“-Edition ist für August angekündigt. Eine gute Alternative zum Hardcover-Omnibus, für den immerhin 150 US-Dollar zu berappen sind.

Wood, Zezelj: Starve Vol. 1

Februar 26th, 2016
Starve Vol. 1, Image 2016

Starve Vol. 1, Image 2016

In ihrer neuen Comic-Serie Starve erzählen der amerikanische Autor Brian Wood (DMZ, The Massive, Conan der Barbar) und der kroatische Zeichner Danijel Zezelj (Loveless, Northlanders) die Geschichte von Gavin Cruikshank. Einst der angesehenste Küchenchef der USA und das Gesicht der erfolgreichen exotischen Koch-Show Starve (dt. ‚Hungern’), trafen ihn in der nahen Zukunft schließlich zwei Dinge: Der Zusammenbruch der Finanzwelt – und der Hass seiner Ehefrau, nachdem Gavin sich als schwul geoutet hat. Also verkrümelte sich der geniale Koch nach Asien und genoss das sorglose Leben im selbstauferlegten Exil.

Zu Beginn des ersten US-Sammelbandes von Woods und Zezeljs Starve hat sich die Welt erholt. In Folge des Klimawandels steht ihr das Wasser zwar bis zum Hals und ist z. B. der JFK-Flughafen in New York abgesoffen, aber die Reichsten der Reichen haben wieder Oberwasser und wollen unterhalten werden. Starve mutierte ohne Gavin zu einer dekadenten Show, in der gefährliche, verbotene und illegale Speisen für das obere Eine Prozent zubereitet werden. Und jetzt, wo es allgemein wieder läuft, erinnert man sich an Gavins Vertrag und dass er noch ein paar Folgen zu liefern hat. Das Network holt seinen gealterten Star zurück, und Gavin muss gegen seinen früheren Konkurrenten antreten, wird von seiner Frau schikaniert und trifft auf seine wundervolle Tochter, die ihm erstaunlicherweise nichts nachträgt. Dafür muss Chief Cruikshank in Starve brutale Koch-Battles überstehen: Hund zubereiten. Den praktisch ausgestorbenen Blauflossen-Thunfisch auf dem Schwarzmarkt auftreiben und vielleicht den letzten seiner Art für die Preisrichter anrichten. Vor laufender Kamera ein Schwein schlachten und verwursten. Oder mit roher Gewalt irgendwo in der Stadt die Küche einer fremden Crew erobern und darin zaubern …

Ist Starve ein guter Comic? Oh ja. Extrem gut aus Leser-Sicht, deprimierend gut aus Autoren-Sicht. Brian Wood verbindet seine kritische Message diesmal mit dem anhaltenden Hype um Koch-Sendungen im Fernsehen und macht daraus eine coole, gut abgeschmeckte Dystopie, und Zezeljs typisches Artwork mundete und passte nie besser. Hunger auf einfallsreiche Science-Fiction und außergewöhnliche Comics? Dann muss Starve auf den Teller!

Wir haben erst Ende Februar, aber ich denke, diese Küchenschlacht ist bereits ein vielversprechender Kandidat für meinen Comic des Jahres.

 

Mobidic: Bärenkönig

Februar 24th, 2016
Bärenkönig, Popcom 2016

Bärenkönig, Popcom 2016

Mobidic, in Frankreich geborene Künstlerin mit mexikanischen Wurzeln, zog in die europäische Comic-Hauptstadt Brüssel, um dort Trickfilm zu studieren, ehe sie auf visuelle Kunst und Comic umsattelte. Der Einzelband Bärenkönig ist Mobidics Panel-Debüt auf der großen Bühne, das sie geschrieben, gezeichnet und koloriert hat. Die Einflüsse aus dem Animationsbereich, in dem sie ihre Hochschulkarriere begann, sind nicht zu übersehen, aber letztlich profitiert der Comic-Roman, der in den Buchhandlungen hoffentlich ins Graphic-Novel-Regal kommt, davon nur.

Zumal der gelungen Optik ein guter Plot zur Seite steht. Gekonnt erzählt Mobidic die Geschichte der jungen Eingeborenen Xipil, die der Kaimangöttin geopfert werden soll. Der Bärenkönig befreit sie allerdings, und das setzt eine Kettenreaktion heftiger Ereignisse in Gang – für Xipil, die Tiergötter und Bewohner des Waldes und Sumpfes, und die Menschen in Xipils Dorf.

Mobidic hat ihre Story in tollen Bildern eingefangen und bedient sich zudem des gesamten Spektrums erwachsener Gefühle und Themen. Dabei führt sie die Geister von Rudyard Kipling und Egar Rice Burroughs auf übernatürliche, mythologische Pfade und tränkt ihre Seiten mit starker Fantasy, aufrichtigen Emotionen sowie purer Erzähl-Magie, ohne vor Sex, Gewalt oder Drogen-Visionen zurückzuschrecken.

Das ist schon kein bärenstarkes Debüt mehr, sondern ein absolut beeindruckendes.

Talbot, Charlesworth: Votes for Women

Februar 19th, 2016
Votes For Woman, Egmont

Votes For Woman, Egmont

Bryan Talbot kann guten Gewissens als britische Comiclegende bezeichnet werden. Neben eigenen Werken wie Luther Arkwright oder Grandville, die er schrieb und zeichnete, arbeitete Talbot zudem an US-Serien wie Sandman. 2012 tat sich Bryan Talbot erstmals mit seiner Frau – der Wissenschaftlerin Dr. Mary Talbot – für ein gemeinsames Comicprojekt zusammen: In Dotter of Her Father’s Eyes verbanden sie Marys Autobiografie mit der Geschichte von James Joyce’ Tochter. Historische soziale und politische Hintergründe standen bereits in dieser mit dem prestigeträchtigen Costa Book Award ausgezeichneten Graphic Novel im Vordergrund, die es allerdings nicht zu einer deutschen Ausgabe brachte.

Anders die zweite Zusammenarbeit der Eheleute Talbot, die sich für Votes for Women. Der Marsch der Suffragetten noch Zeichnerin Kate Charlesworth ins Boot geholt haben. Das steuern sie durch die Ära zwischen dem Tod von Königin Victoria und dem Ersten Weltkrieg. Hier kämpfen britische Frauenrechtsgruppen dafür, dass im Empire das Wahlrecht für Frauen eingeführt wird. Man begegnet den Aktivistinnen mit Spott, Verachtung und sogar physischer Brutalität. Doch keine Polizeigewalt, keine Verurteilung und keine Zwangsernährung hinter Gittern können die Vordenkerinnen von ihrem Kurs abbringen. Schließlich werden sie zu immer heftigeren Aktionen gezwungen, die trotz des ehernen Ziels letztlich als Terrorismus verbucht werden müssen. In diesen explosiven Zeiten gehört die junge Sally Heathcote zu den feministischen Aktivistinnen. Sie erfährt am eigenen Leib die Missstände in der Gesellschaft und erlebt den Kampf der Suffragetten, aber auch deren Zerfall in verschiedene Lager aus nächster Nähe.

Nähe zu Sally als Figur baut man als Leser derweil erst gegen Ende des Comics auf, den Charlesworth ausgesprochen schön gestaltet hat. Den Talbots gelingt in erster Linie ein starkes, fundiertes Portrait der damaligen Zeit und des harten, unermüdlichen Ringens der Frauenrechtlerinnen. Sieht man Votes for Women, das mit einem üppigen Textanhang daherkommt, als informative Geschichtsstunde in Panelform und nicht als spannendes Comicdrama, funktioniert das – nicht zuletzt als Einstimmung auf Suffragette mit Meryl Streep, der seit Anfang Februar im Kino läuft.

Vernachlässigung

November 21st, 2015

Der Blog beschwert sich wieder über Vernachlässigung.

Was soll ich sagen? Der Jahresendspurt ist ein mit Deadlines gepflasterter Weg zur Weihnachts-Hölle.

Würde es euch was bringen, hier mehr Texte von comic.de oder diezukunft.de zu spiegeln? Lesenswerte und interessante sind viele dabei, aber es kommt mir immer so lieblos vor, sie einfach hier reinzukopieren…

Viel gibt es nicht zu erzählen ansonsten, außer, dass es ein bisschen anstrengend war, Convergence und den Anfang von Secret Wars in Sachen Editorials parallel zu jonglieren (zumal ich eh dazu neige, Clark Kent immer zu einem Angestellten des Daily Bugle zu machen, und Multiverse zu schreiben, wo es Multiversum heißt, und umgekehrt).

Belassen wir’s bei dieser lustigen Anekdote.

Warren Ellis & Declan Shalvey: Injection

Oktober 24th, 2015
Injection TPB 1, Image 2015

Injection TPB 1, Image 2015

Ich bin schon ein verdammter Warren-Ellis-Fanboy, wie diese Woche auf diezukunft.de mal wieder unter Beweis gestellt  …

Aber mal im Ernst: Injection Vol. 1 ist wirklich mein sehr subjektiver Comic des Monats, da 100% Ellis. Der erste US-Sammelband bündelt alles, was den Briten seit Jahren umtreibt – wer seine digitale Reden-Sammlung »Cunning Plans« gelesen hat, versteht »Injection« umso besser. Ohne diesen Hintergrund mag der erste Band etwas sperrig sein, obwohl er durch und durch Warren Ellis ist:

Künstliche Intelligenz, geheime Machenschaften, Manufactured Normalcy und die Ballard’sche Banalität der Zukunft, die gemeinsame Vergangenheit bzw. Schnittstelle zwischen Technologie und Magie sowie Fortschritt und Folklore; und gleichzeitig ambitioniertes Comic-Storytelling mit vielen Stimmungen, einer Menge Coolness, explosionsartiger Action und prägnanten Worten. Das ist Warren Ellis in Reinform und auf wirklich allen Ebenen die konsequente Fortführung seiner Gedanken und Ansätze in z. B. »Planetary«, seinem anderen starken, aktuellen SF-Comic-Geniestreich »Trees« und eben all seinen Vorträgen der letzten fünf Jahre.

Ich hab die ersten fünf US-Hefte jetzt zum zweiten Mal gelesen, und am Stück goutiert sind sie erwartungsgemäß noch eine ganze Spur cooler, sinniger und faszinierender.

Rudyard Kipling: Über Bord

Oktober 23rd, 2015
Über Bord, Edition Büchergilde, 2015

Rudyard Kipling: Über Bord, Edition Büchergilde, 2015

Wenn ich die Zeit hätte, würde die schöne Boje-Gesamtausgabe von Rudyard Kiplings »Die Dschungelbücher« in der Übersetzung von Gisbert Haefs zu den Werken gehören, die ich einmal im Jahr lese, einfach, weil sie es verdient haben (allerdings habe ich es dieses Jahr nicht einmal geschafft, die Tradition der alljährlichen Hobbit-Lektüre zu pflegen – ich fürchte sogar, dass das jetzt schon mehr als zwei, drei Jahre ausfiel).

Viel zu selten wird unterstrichen, wie viel Kipling mit seinen brillanten Geschichten aus den zeitlos guten »Dschungelbüchern« (und damit sind keineswegs nur die Mowgli-Geschichten gemeint, die von Disney inzwischen leider ziemlich überschrieben wurden) für das Genre der Tierfantasy getan hat – dafür ist Kipling vermutlich eine zu große Gestalt auf dem Olymp der Weltliteratur.

Im Dezember 2015 hätte Mr. Kipling seinen 150. Geburtstag gefeiert. Grund genug für die Frankfurter Edition Büchergilde, Kiplings nautisch-historischem Entwicklungs-Roman »Über Bord« eine Neuausgabe zu spendieren.

Erzählt wird die Geschichte eines verzogenen Jünglings, der über Bord seines Luxusschiffes geht und auf einem Kabeljaufischerboot zu einem besseren Menschen – und letztlich zum Mann – wird. Das Ganze ist so ein bisschen die anspruchsvolle, historische Prosa-Variante der unerklärlich faszinierenden DMAX-TV-Doku-Serie Die Atlantik-Fischer.

Sehr schön ist sie geworden, die umweltschonend hergestellte Lizenzausgabe dieses im Original 1897 als »Captains Courageous« publizierten Romans des ersten englischsprachigen Literaturnobelpreisträgers. Ein Leinen-Hardcover mit Fadenheftung sowie Einstecktasche samt Seekarte, Illustrationen von Christian Schneider, und einem sehr cleverem Layout, das die Fußnoten auf Höhe der entsprechenden Zeile als Formsatz am Rand anbringt.

Als Herausgeber und Übersetzer fungiert außerdem der eingangs bereits erwähnte, von Sherlock-Holmes-, Kipling- und Science-Fiction-Freunden gleichermaßen geschätzte Gisbert Haefs, der auch das Nachwort beigesteuert hat. Man folgt also der Mare-Ausgabe aus dem Jahre 2007.

Ein richtig schönes Buch! Die Erstauflage beträgt 1.200 Exemplare – den Beteiligten ist zu wünschen, dass sich viele Leser und Buchliebhaber finden und die eine oder andere Folgeauflage möglich machen.

Interview: Jo Walton

Oktober 14th, 2015

Jo Waltons Romane »In einer anderen Welt« und aktuell »Der Tag der Lerche« kann man wirklich nicht genug loben (und irgendwann werde ich ihr »Clan der Klauen« sicher noch mal mit anderen Augen lesen, nachdem ich es neulich wieder in der zweiten Reihe eines Regals gefunden habe).

Anyway. Anfang des Monats habe ich mit Jo ein Interview geführt, das jetzt auf diezukunft.de online gegangen ist. Darin spricht sie über Alternativwelt-Romane, den Zweiten Weltkrieg als Angelpunkt, Faschismus, Serien und einiges mehr.

Hier geht’s zum Interview.

Neu:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen

Backlist:
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