Denis Johnson (1949–2017)

Mai 27th, 2017
Denis Johnson: Jesus' Sohn, Rowohlt, 2007

Denis Johnson: Jesus’ Sohn, Rowohlt, 2007

Der deutsch-amerikanische Schriftsteller Denis Johnson ist im Alter von 67 Jahren gestorben.

Bei dieser Schlagzeile hat’s mich heute Morgen kurz geschüttelt. Nicht, weil ich ein langjähriger Bewunderer gewesen wäre, im Gegenteil, sondern weil ich just letzte Woche zum ersten Mal überhaupt etwas von ihm gelesen habe – nämlich seine berühmte Kurzgeschichtensammlung »Jesus’ Sohn«, die auch verfilmt worden ist, und die mich ziemlich beeindruckt hat.

Das Mängelexemplar der deutschen Hardcover-Ausgabe (ich weiß nicht mal mehr, wo ich’s mitgenommen habe, oder wann) lag ewig und drei Tage hier herum und fiel mir bei jedem Umräumen oder Neusortieren der Stapel ungelesener Bücher – jedes Mal von einer weiteren Schicht Staub bedeckt – in die Hände.

Vergangene Woche hatte ich von der Arbeitslektüre her mal ein bisschen Luft, wollte jedoch keinen Roman anfangen, und da lag die Sammlung zufälligerweise wieder ganz oben auf einem kürzlich umgesiedelten, provisorisch errichteten Buchstapel; also hab ich kurzerhand die Staubschichten abgewischt und einfach vor dem Schlafengehen immer drei, vier Storys gelesen.

Johnsons episodenhafte Junkie/Krimi-Kurzgeschichten in »Jesus’ Sohn« haben fast 25 Jahre auf dem Buckel und wollen in ihrer Abgefahrenheit eigentlich gar nicht vollständig Sinn ergeben. Trotzdem sind sie ganz fein geschrieben und genüsslich zu lesen, selbst wenn man sie nie ganz ergründen kann oder sortiert kriegt in ihrer Chronologie und Sprunghaftigkeit.

 

Erschienen: c’t 11/17 mit meiner Story »Lufthoheit«

Mai 16th, 2017
c't 11/17, Heise Zeitschriften Verlag

c’t 11/17, Heise Zeitschriften Verlag

In der gerade frisch erschienen Ausgabe #11/17 der c’t (c’t – magazin für computer technik) wurde meine Science-Fiction-Kurzgeschichte Lufthoheit veröffentlicht.

Die c’t, die es seit 1983 gibt, gilt als eine der auflagenstärksten und einflussreichsten Computerfachzeitschriften in Deutschland.

Sie erscheint alle 14 Tage gedruckt und digital im Heise Zeitschriften Verlag in Hannover (und ja, die Website heise.de, wo jeder mündige Netznutzer wenigstens einmal am Tag vorbei surfen sollte, gehört dazu).

Meine Story ist eine Krimi-Geschichte über einen Cop aus dem Drohnen-Dezernat. In der nahen Zukunft, in der Drohnen in jeder Hinsicht immer mehr öffentlichen, polizeilichen und strafrechtlichen Raum einnehmen, bekommen Detective Shalvey und eine Partnerin es mit einer ungewöhnlichen Raubserie zu tun, bei der sie lange im Dunkeln tappen. Denn irgendjemand erleichtert Lieferdrohnen von Apotheken, Online-Juwelieren und anderem um ihre Fracht …

Die Illustration zur Geschichte stammt von Michael Thiele aus Dortmund:

Illustration: Lufthoheit (Michael Thiele)

Illustration: Lufthoheit (Michael Thiele)

Bernie Wrightson (1948–2017)

März 19th, 2017
Swamp Thing by Bernie Wrightson

Swamp Thing by Bernie Wrightson

Der legendäre amerikanische Comic- und Horror-Künstler Bernie Wrightson ist seiner schweren Krankheit erlegen und im Alter von 68 Jahren verstorben.

Kennengelernt habe ich ihn als Mitschöpfer von Swamp Thing, und letztlich war der Meister des Makabren mit dem unverkennbaren Pinselstrich und Federstich der erste echte Lieblingskünstler, den ich am Anfang meiner Comic-Leidenschaft hatte.

Mithilfe von eBay habe ich mir in einem begeisterten, fast etwas manischen Sommer alle möglichen Artbooks, Comics und Bücher mit seinem genialen Artwork besorgt. »Freak Show«, »Schnitter der Liebe«, ein »Frankenstein«-Portfolio, und natürlich die Wrightson-Bibel »A Look Back«, die damals ewig gebraucht hat, bis sie aus Kanada bei mir war …

Irgendwo um mich ist seither immer etwas von ihm gewesen. Diverse der eben genannten Bände im Regal genau hinter meinem Schreibtisch im Arbeitszimmer – und auf den vielen Lesestapeln ringsum kann ich von hier aus einen dicken US-Sammelband mit all seinen »Swamp Thing«-Storys ausmachen, den ich schon vor Wochen zum Wiedermallesen rausgelegt habe, und eine großformatige Schwarz-Weiß-Ausgabe seines Spätwerks »The Ghoul«.

Danke für alles, Mr. Wrightson.

 

Guy Delisle: Geisel

März 18th, 2017
Guy Delisle: Geisel, Reprodukt 2017

Guy Delisle: Geisel, Reprodukt 2017

Im Jahre 1997 wurde der Franzose Christophe André, der für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Kaukasus tätig war, mitten in der Nacht aus einem Haus entführt und verschleppt. Mehr als drei Monate verbrachte er als Geisel tschetschenischer Separatisten, wobei er einen Großteil der Zeit mit Handschellen in einen kargen Raum ohne Fenster gefesselt war.

In seiner neuesten Comic-Reportage »Geisel«, die gerade bei Reprodukt auf Deutsch erschienen ist und fort geht vom autobiografischen Konzept seiner letzten erfolgreichen Panel-Werke, nutzt der international gefeierte Kanadier Guy Delisle über 400 stark dekomprimierte Seiten, um aufgrund von Gesprächen mit André dessen Geschichte nachzuerzählen und seine Zeit als Geisel zu schildern.

Das Ergebnis ist ein wahrer Klotz von einem Comic mit eher reduzierten Darstellungen und einer unheimlich dichten Geschichte über Monotonie, Unwissenheit, Isolation, Klaustrophobie, Hilflosigkeit, Demütigung, Zweifel und das Spiel mit der Hoffnung; eine eindringliche und fesselnde Bildergeschichte, die erst lange von ihrer meisterhaften Beherrschung des grafischen Mediums sowie ihrer Intimität und Intensität lebt, und am Ende dann von ihrer Spannung.

Tom Bouman: Auf der Jagd

März 14th, 2017
Tom Bouman: Auf der Jagd, Ars Vivendi, 2017

Tom eouman: Auf der Jagd, Ars Vivendi Verlag 2017

Tom Boumans Romandebüt »Auf der Jagd« – im amerikanischen Original »Dry Bones in the Valley« – entführt seine Leser nach Pennsylvania, genauer gesagt in die Appalachen.

Kleinstadtpolizisten wie Ich-Erzähler Henry Farrell wissen, dass sie es in dieser Gegend mit einem besonderen Schlag Menschen zu tun haben und nach ebenso besonderen Regeln vorgehen müssen, damit sie mitten im Nirgendwo nicht einfach eine Kugel durchs Handbuch und ins Herz gejagt kriegen. Die störrischen Einwandererfamilien in den Hügeln waren schon lange vor den Fracking-Türmen hier, und selbst wenn die jüngste Generation mit Meth-Labors und Quad Bikes aufgewachsen ist, dreht sich doch noch immer viel um Tradition, Stolz sowie alte Fehden und Sünden.

Officer Farrells Mörderjagd durch die ausgedehnten Sümpfe, Wälder und Hügel folgt daher einem eigenen Rhythmus, und das gilt auch für Tom Boumans starken Krimi-Roman. Der lebt von der Nähe zu seinem sympathischen Protagonisten, der urigen Landschaft und ihren Bewohnern, der gewandten Sprache und dem Konflikt zwischen Vergangenheit und Fortschritt jeder Art.

Der Edgar Award für das beste Debüt, der LA Times Book Prize und das Lob von Genre-Veteran Joe R. Lansdale aus dem Süden gehen also mehr als in Ordnung!

Okko: Das Buch der Leere

Februar 11th, 2017
Hub: Okko Bd. 5 – Das Buch der Leere, Carlsen 2017

Hub: Okko Bd. 5 – Das Buch der Leere, Carlsen 2017

Der 1969 geborene Humbert Chabuel alias Hub arbeitete bereits Ende der 90er mit Moebius und Jean-Claude Mézières am Design von Luc Bessons Science-Fiction-Film »Das fünfte Element«. Anschließend führte ihn der Weg des kreativen Kriegers ins Umfeld von Videogames, Werbung und Fernsehen.

In Sachen Comics zeichnete Hub u. a. den Euro-Manga »Kazandou«; 2005 startete er dann seine Samurai-Fantasy-Saga »Okko«, die ihn über ein Jahrzehnt lang beschäftigen sollte. Bei Carlsen ist unter dem Titel »Das Buch der Leere« soeben das fünfte, finale großformatige Album der Serie erschienen, die nach Höhen und Tiefen mit einem starken Band endet.

Denn der Schwertkämpfer und Geisterjäger Okko, dessen kleine Schar lange genug durch das vom feudalen Japan inspirierte Königreich Pajan streifte, macht Schluss. Auf dem Weg in das Kloster, in dem der Ronin seinen Lebensabend verbringen soll, wird die Geschichte seiner Herkunft erzählt – der gewohnt stilsicher gezeichnete und kolorierte Abschlussband präsentiert neben dem Schlussakkord der Serie also vor allem Okkos düstere Origin.

Während Hub zeigt, wie aus einem jungen Adeligen ein herrenloser Samurai und Dämonenjäger wurde, lüftet er alle Geheimnisse, die seit dem überragenden ersten Album auf ihre Enthüllung gewartet haben. Herzen und Knochen brechen, Blut und Hirnmasse spritzen, Masken fallen, und am Ende bleiben keine Fragen offen.

Sayonara, Okko.

Renato Jones: The One%

Januar 31st, 2017
Kaare Andrews: Renato Jones: The One% Season One, Image 2017

Kaare Andrews: Renato Jones: The One%, Image 2017

Den kanadischen Comic-Künstler Kaare Kyle Andrews kennt man vor allem für Werke wie die düstere Zukunftsvision »Spider-Man: Das Regime«, »Spider-Man/Dr. Octopus: Das Erste Jahr« und »Iron Fist: The Living Weapon«. Zuletzt startete das Multitalent mit »Renato Jones: The One%« eine neue eigenständige Serie, die er erfunden hat, schreibt, zeichnet, koloriert und besitzt. Dieser Tage ist der erste US-Sammelband beim Image Verlag zum Schnupperpreis erschienen.

Titelheld Renato Jones gehört zu den Reichen und Schönen, doch das ist nur eine Lüge und ferner bloß Fassade. In Wahrheit ist er nämlich der maskierte Vigilant namens Freelancer und macht in Anzug und Krawatte unerbittlich Jagd auf die gierigsten, dekadentesten und skrupellosesten Vertreter der Oberschicht – auf das eine Prozent an der Spitze der Nahrungskette, dem mehr als die Hälfte der Welt gehört, und das übervorteilt, ausbeutet, knechtet, foltert, vergewaltigt und zerdrückt. Renatos Kreuzzug gegen die hemmungslose, völlig außer Rand und Band geratene Oberklasse der Gesellschaft konfrontiert ihn zugleich mit Gegnern, die dank neuester Technik per Knopfdruck am Handgelenk fünfmal mehr Muskelmasse haben als kurz zuvor, gefährlichen Pleasure-bots und einem verrückten Superkiller …

In »Renato Jones: The One%« zieht Kaare Andrews beim Thema Klassenkampf so richtig vom Leder – und sein hasspredigender reicher Präsidentschaftskandidat war wohl nicht aus der Luft gegriffen. Zeichnerisch vermischt Andrews wie üblich Einflüsse aus der Indie-Szene und dem Manga, die er diesmal regelmäßig durch großartige bunte und schwarz-weiße Seiten ergänzt, die direkt aus Frank Millers Meisterwerken »Sin City« und »Batman: Die Rückkehr des Dunklen Ritters« entsprungen zu sein scheinen. Das entbirgt nicht einer gewissen Ironie angesichts der wütenden, brutalen Story um einen Rächer mit Occupy-Gesinnung und Millers abwertenden Aussagen über die Bewegung vor fünf, sechs Jahren. Sei’s drum, spektakulär sieht das Ganze allemal aus.

Auch sehr cool: Den Umschlag des Sammelbandes zieren vorne und hinten die Botschaften The Super Rich Are Super F***ed und Let Them Come For Me / Let Them Eat Me Whole / And Let Them Choke, deren klotzige Lettern dank Spotlack nur im richtigen Licht schimmern.

Hoffentlich dauert es bis zur zweiten Season nicht so lange.

Monster! Und andere Geschichten

Januar 26th, 2017
Gustavo Duarte: Monster! Und andere Geschichten, Panini 2017

Gustavo Duarte: Monster! Und andere Geschichten, Panini 2017

Nachdem ich für Panini zunächst die »Superhelden-Arbeiten« des brasilianischen Zeichners Gustavo Duarte in »Bizarro« und »Rocket Raccoon« als Redakteur betreut habe, präsentieren Alex Bubenbeimer und die Kollegen in Stuttgart nun Duartes eigenständigen Comic-Band »Monster! Und andere Geschichten«.

Darin enthalten sind drei lange fantastische Panel-Erzählungen von Mr. Duarte, die ohne ein einziges Wort auskommen. In den dreifarbig angelegten Geschichten des 1977 geborenen Cartoonisten wird ein Schweinefarmer durch eine Alien-Entführung im wahrsten Sinne des Wortes verwandelt; ein alter, in okkulten Dingen bewanderter Angler tritt gegen riesige Kaiju-Monster aus der Tiefsee an, die seine Stadt angreifen; und zwei Bürovögel flüchten panisch vor dem Sensenmann.

Dabei beweist der von Charles M. Schulz, Bill Watterson, Will Eisner, Al Hirschfeld und anderen beeinflusste Duarte, dass auch er ein Meister des stummen, nichtsdestotrotz aussagekräftigen und schwungvollen grafischen Erzählens ist.

Die deutsche Hardcover-Ausgabe hat ein eigenes Cover und enthält neben einem Vorwort von Sergio Aragonés noch einen exklusiven Anhang mit Interview und Skizzen.

Tommi Musturi: Sozusagen Samuel

Januar 17th, 2017
Tommi Musturi: Sozusagen Samuel, Reprodukt 2016

Tommi Musturi: Sozusagen Samuel, Reprodukt 2016

Nach »Unterwegs mit Samuel« von 2010 schickt der finnische Künstler Tommi Musturi sein merkwürdiges Geisterwesen in »Sozusagen Samuel« ein weiteres Mal auf eine mächtig assoziative, nur bedingt packende Reise.

In deren immer seltsamen und stummen, öfter sogar mal sexuellen Episoden scheint Musturi vor allem die darstellerischen Möglichkeiten des wortlosen Comic-Storytellings in alle Richtungen auszuloten und auszuprobieren. Frei nach dem Motto: Was könnte man denn heute Verrücktes zeichnen, und zerknetet man dabei die Zeit, den Raum, die Fantasie, das Narrative, oder am Besten gleich alles zusammen?

Ein merkwürdiger, bizarr-bunter Comic-Trip aus dem Heimatland der trolligen Mumins, auf dem Samuel zeitweise sogar von Tims treuem vierbeinigen Gefährten Struppi begleitet wird.

Echt eigenartig. Sozusagen.

Bruce Sterling: Pirate Utopia

Januar 11th, 2017
Bruce Sterling: Pirate Utopia, Tachyon Publications 2016

Bruce Sterling: Pirate Utopia, Tachyon Publications 2016

Seit einigen Jahren lebt der 1954 geborene Amerikaner Bruce Sterling, der neben William Gibson zu den Pionieren des Cyberpunk gehört, im texanischen Austin, im kroatischen Belgrad und im italienischen Turin. In seiner Novelle »Pirate Utopia«, die mit einem Vorwort von Warren Ellis als Hardcover und E-Book bei Tachyon Publications erschienen ist, wendet Sterling sich also ganz bewusst der Italienischen Regentschaft am Quarnero bzw. dem Freistaat Fiume zu, der in den 1920ern nach dem Ersten Weltkrieg kurzzeitig existierte.

Sterling macht ihn in seinem Alternativwelt-Szenario zu einem Utopia für Futuristen, die an eine neue sozialistische Weltordnung für das 20. Jahrhundert glauben und sie am liebsten allein mit ihrer Kunst und ihren Gedichten heraufbeschwören würden. Nur wenige – wie der Piraten-Ingenieur Lorenzo Secondari – wissen, dass es für solche Kursänderungen Torpedos braucht, die idealerweise fliegen, und am Besten noch tödliche F-Strahlen.

Dabei präsentiert das von Michael Moorcock, Nick Mamatas, Lavie Tidhar, James Morrow, Alastair Reynolds und anderen Genre-Größen in höchsten Tönen gelobte »Pirate Utopia« eine Art Dieselpunk-Parallelwelt: Adolf Hitler wird in einem Nebensatz gekillt, H. P. Lovecraft und Robert E. Howard arbeiten für den amerikanischen Oberspion/Bühnenmagier Harry Houdini und werben für das Manhattan Project, und auch sonst ist alles ganz kurios. Nie hundertprozentig zwingend, aber immer kurios, und immer mächtig ironisch.

Den Schlüssel zur Geschichte gibt es allerdings erst im Anhang, der aus einem Nachwort des Autors und Redakteurs Christopher Brown, einer Nachbemerkung des treffsicheren Illustrators John Coulthart und vor allem einem langem Interview mit Bruce Sterling selbst besteht. In diesem Interview ordnet er »Pirate Utopia« als seinen umfeldbedingten Beitrag zum italienischen Sujet der fantascienza ein – und als allegorische Warnung, die im grotesk verzerrten Spiegelbild der Alternativwelt und der Alternate History zeigen soll, wie sehr die heutige Politik ihren Bezug zur Wirklichkeit verloren hat, wie leicht sich extreme politische Ideologien vermischen können, und wie heftig die Menschen nach individuellen Lebensmodellen und Lösungen suchen.

Kein einfaches Buch, sogar ein äußerst merkwürdiges Buch, aber auch ein unbestreitbar außergewöhnliches und cooles, herrlich durchgestyltes Buch, das besonders als Hardcover einiges hermacht.

Neu:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen

Backlist:
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