Preview: Exodus #42

Februar 16th, 2021

Im März wird nach dem Mars-Doppelschlag im vergangenen Jahr die neue Ausgabe #42 von »Exodus – Magazin für Science Fiction Stories & phantastische Grafik« erscheinen.

»Exodus #42«, März 2021

»Exodus #42«, März 2021, Cover: Simon Lejeune

Hinter dem sensationellen Cover von Simon Lejeune (als wäre es einem Punktown-Buch entsprungen) warten auf über 100 Seiten SF-Kurzgeschichten von Hans Jürgen Kugler, Nicole Rensmann, Lisa Jenny Krieg und anderen, mit Illustrationen von Jan Hoffmann, Mario Franke, Uli Bendick und vielen mehr. Die Galerie gehört diesmal den Bildern des Cover-Künstlers aus Berlin, eingeleitet von Uwe Anton.

Von mir gibt’s in dieser Nummer die SF-Story »Alte Schule«, die vom Zeitpunkt der Niederschrift und der Grundstimmung her dem »losen Verbund« um »Mundtot« (Exodus #38), »Nicht während meiner Schicht!« (c’t – Magazin für Computertechnik #7/2019) und »Altes Eisen« (c’t – Magazin für Computertechnik #14/2020) zugeordnet werden kann. Bei Erscheinen dann etwas mehr zur Geschichte.

Cover: Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur

Januar 29th, 2021

Timo Kümmel ist nicht nur einer meiner wichtigsten Betaleser, sondern auch ein toller Illustrator und Cover-Künstler. Nun hat er mal wieder für Atlantis gezaubert, und so kann an dieser Stelle das großartige Titelbild zu meiner nächsten Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« enthüllt werden:

Timo Kümmels Cover zu »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, Atlantis 2021

Timo Kümmels Cover zu »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, Atlantis 2021

Das genauso schicke Backcover (denn es wird ein umlaufendes Titelbild, und die Tigerin ist nicht die einzige tierische Protagonistin auf dem Einband), der finale Klappentext und alle weiteren Infos zum Band, der im Frühjahr als Hardcover und E-Book erscheinen wird, folgen in Kürze, mein lieber Watson!

Erschienen: Basement Tales Vol. 9 mit Schrödingers Bigfoot

Januar 22nd, 2021

Achtung! Kein Hoax, kein Schwindel!
Schrödingers Bigfoot wurde gesichtet und fotografiert!

Zum Finale der ersten Staffel der pulpigen Anthologie-Reihe »Basement Tales« beim Verlag The Dandy Is Dead ist Mitte Januar die extra dicke neunte Heftnummer mit dem Titel »Last Exit« erschienen. Es warten Geschichten von Jens Schumacher, Lina Thiede, Christian von Aster, Faye Hell, Germaine Paulus und anderen. Außerdem ist kurz vor Druck noch meine Kurzgeschichte »Schrödingers Bigfoot« in den Anhang und das Bonuslevel der Ausgabe gerutscht.

Die Story habe ich im Mai 2020 geschrieben, anfangs rein zu meinem persönlichen Vergnügen und weil die Idee und das Bild einfach nicht aus dem Kopf wollten und ich Lust drauf hatte, sie in einer einzigen Sequenz umzusetzen. Und wie das manchmal so ist, wurde die kurze Story vom Titel bis zum Sound dann sogar mein persönlicher Liebling unter all den Geschichten, die letztes Jahr entstanden, und das waren immerhin rund ein Dutzend. Die kurze Story, knapp 10.000 Zeichen lang, liegt irgendwo zwischen Hinterwald-Noir-Krimi, Bizarro Fiction und kryptozoologischer Fantastik – es hängt wohl davon ab, wie man das Ende interpretiert, und so ist’s ja auch gedacht.

Die von mir sehr geschätzten »Basement Tales« der Dandys Tom und Germaine waren von Anfang an das bevorzugte Habitat von und für Schrödingers Bigfoot, schön, dass es am Ende nun auch geklappt hat, selbst wenn es kurz vor knapp war.

Basement Tales #9, The Dandy Is Dead 2021

Meine Story “Schrödingers Bigfoot” in Basement Tales #9, The Dandy Is Dead, 2021

Basement Tales #9, The Dandy Is Dead 2021

Eine Nahaufnahme von Schrödingers Bigfoot in der Wildnis …

Hier noch mal eine Übersicht aller seit 2019 erschienen »Basement Tales«-Hefte im Format A5, die im Beweismittelbeutel und mit Postern daherkommen:

Vol. 1: Bodensatz
Vol. 2: Sperrgebiet (mit meiner Story »Ein Funken Nostalgie«)
Vol. 3: Who’s the Dead Person in the Pool?
Vol. 4: Der Schwarze Hai (mit meiner Story »Wir alle müssen verstummen«)
Vol. 5: Schließfach Sieben
Vol. 6: Mrs. Miller Disappeared (mit meiner Story: »Für Wald und Königreich«)
Vol. 7: Der Anhalter
Vol. 8: Kopflos (mit meiner Story »Angry Bird«)
Vol. 9: Last Exit (mit meiner Story »Schrödingers Bigfoot«)

Bald: Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur

Januar 19th, 2021

Eigentlich sprachen Atlantis-Verleger Guido Latz (der Napoleon des Verlegens) und ich letztes Jahr über eine Sammlung mit meinen Science-Fiction- und Fantasy-Kurzgeschichten. Plötzlich sagte Guido aber, dass er sehr gerne auch eine neue Sherlock Holmes-Sammlung von mir im Programm hätte.

Im Frühjahr wird nun also erst einmal meine neue Holmes-Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« im Atlantis Verlag erscheinen.

Der Band kompiliert erstmals all meine Holmes-Geschichten aus knapp 20 Jahren, die bisher noch nie in Buchform zusammengetragen wurden – aus Magazinen, Anthologien, einem Begleitbuch zur SherloCON oder Promo-Publikationen für »Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen« und »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes«.

Doch ich habe im Sommer auch ein halbes Dutzend brandneuer Erzählungen geschrieben, die als Erstveröffentlichungen in das Buch kommen, das als Hardcover und E-Book erhältlich sein wird: Natürlich die lange Titelstory »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, aber z. B. auch »Eine Studie in Fuchsrot«, »Sherlock Holmes in der Bibliothek des Drachen« oder »Der Fall Lestrade.«

Außerdem wird der Band ein Vorwort, alle bisher von mir auf Twitter veröffentlichten Holmes-Kürzestgeschichten sowie nostalgisch-persönliche Anmerkungen zu allen Texten und ggf. ihrer ursprünglichen Erscheinungsform enthalten.

Das Cover kommt einmal mehr von Timo Kümmel, der einen Tiger auf die Baker Street loslässt.

Gelesen: The Book Tour von Andi Watson

Januar 18th, 2021
Andi Watson: The Book Tour, TopShelf 2020

Andi Watson: The Book Tour, Top Shelf Productions 2020

Die Comics des britischen Künstlers Andi Watson begegneten mir zum ersten Mal in der Zeit, da ich noch nebenberuflich als Korrektor und Redakteur für Eidalon/Modern Tales arbeitete. 2008 sah ich Watsons »Geisha« neu durch, 2009 lektorierte ich sein »Liebe + Helden«. Außerdem schickte mir Verleger Stefan Heitzmann zum Einlesen damals »Little Star« und »Breakfast After Noon«, wobei Watson auch Comics mit Buffy, Hellboy, Namor, Grendel oder zu Alien/Predator umgesetzt hat.

Zuletzt habe ich 2017 den »Glister«-Sammelband gelesen, sehr schöne und charmante All-Age-Fantasy. Nun ist Andi Watsons neuester Comic-Roman »The Book Tour« auf meinem Lesestapel gelandet – eine herrlich kafkaeske Eskalationsgeschichte über den Autor G. H. Fretwell, dessen jüngster Roman gerade erschienen ist, der auf Lesereise geht und der on tour wirklich viel durchmachen muss: Kein Schwein kommt zu seinen Signierstunden in die kleinen Buchläden, sein Verleger lässt ihn in mehr als einer Hinsicht hängen, die Motels sind furchtbar, und dann verdächtigt die Polizei ihn auch noch, ein Serienmörder zu sein.

Lange habe ich nicht mehr so mit einem Comic-Protagonisten gelitten, während ich zugleich Andi Watsons unaufgeregte Inszenierung, seinen passend krakeligen und schlichten Zeichenstil und seinen schwarzen Humor sehr genoss. Ein toller Comic, nicht nur für Autoren.

Mein Krimi-Best-of 2020

Dezember 27th, 2020

Obwohl ich meistens über fantastische Literatur und Comics schreibe, lese ich übers Jahr verteilt mindestens genauso viele Krimis wie Fantastik. Weil die Stadtmagazine in Berlin (Tip) und Nürnberg (Doppelpunkt) dieses Jahr – wie so viele andere auch – unter Corona und den Lockdowns zu leiden hatten, habe ich eine Vielzahl Bücher im Blog der befreundeten Würzburger Buchhandlung Hermkes Romanboutique vorgestellt, das meiste davon eben Krimis. Eine Auswahl meiner Science-Fiction-Highlights aus 2020 gibt’s dagegen bei Tor-Online.

Für diesen meinen Blog hier hab ich nun noch mal meine persönlichen Krimi-Favoriten aus 2020 in halbwegs chronologischer Reihenfolge zusammengestellt – mögen sie eure SUB-Vorsätze fürs neue Jahr durchkreuzen und eure Lesestapel freudig wachsen lassen! Und ja, vermutlich habe ich jetzt 2, 3 Bücher vergessen (und zu »Elmet« von Fiona Mozley kam ich noch gar nicht), aber hey, 2020, ihr wisst schon.

Attica Locke: Heaven, My Home. Polar, 2020

Attica Locke: Heaven, My Home. Polar 2020

Heaven, My Home von Attica Locke (Polar)
Osttexas ist seit Jahren das literarische Krimi-Hoheitsgebiet von Genre-Alleskönner Joe R. Lansdale. Aber spätestens mit ihrem zweiten Roman über den afroamerikanischen Texas Ranger Darren Mathews, der den Vorgänger „Bluebird, Bluebird“ noch einmal toppt, hat sich Attica Locke bereits ein ganzes Stück von Krimi-Texas erobert. Es gibt kaum aktuellere oder relevantere Krimi-Lektüre über Rassismus in den USA.

Late Show von Michael Connelly (Kampa)
Michael Connelly ist ein moderner Meister des Polizei-Krimis. Der erste Band um seine neue Ermittlerin Renée Ballard aus der Nachtschicht in L. A. ist noch nicht so gut wie Conellys jahrzehnteumspannende „Bosch“-Highlights, deren TV-Adaption man gesehen haben muss, jedoch ein ordentlicher Start. Anfang 2021 initiiert Kampa übrigens eine „Bosch“-Neuausgabe und bringt mit „Night Team“ das Ballard/Bosch-Crossover.

Broken von Don Winslow (HarperCollins Germany)
Don Winslow feiert 2020 dafür, dass er seinen Erzfeind Donald Trump loswurde, den er bekämpfte, wie und wo er nur konnte. Nebenbei hat der Lieblingsautor auch noch eine starke Storysammlung herausgebracht: Ein echtes Don Winslow-Lesebuch für Fans und Neueinsteiger, das seine alten Helden in Team-ups zusammenführt, aber auch alle Facetten seines Könnens und seines kalifornischen Krimi-Kosmos zeigt.

Ivy Pochoda: Visitation Street. Ars Vivendi, 2020

Ivy Pochoda: Visitation Street. Ars Vivendi 2020

Flucht von Benjamin Whitmer (Polar)
Der Amerikaner Benjamin Whitmer schrieb die beiden schonungslosen Country-Noir-Highlights „Im Westen nichts“ und „Nach mir die Nacht“. In seinem neuesten Werk „Flucht“ geht es um einen Gefängnisausbruch – um Ausgestoßene und Gesetzlose, um Gewalten und Gewaltbereite. Einer der nihilistischsten, dennoch tiefsinnigsten und obendrein fesselndsten Noir-Romane des Jahres. Für Jack Ketchum-Fans.

Knock-out New York von Rob Hart (Heyne)
Der erste Band der Serie um den nichtlizensierten Privatdetektiv Ash McKenna aus New York City. Eine überzeugende moderne Hardboiled-Detektivgeschichte, die Autor Rob Hart 2015 zurecht eine Anthony-Award-Nominierung für das beste Debüt einbrachte.

Visitation Street von Ivy Pochoda (Ars Vivendi)
Diesen Sommer in Red Hook, den Ivy Pochoda beschreibt, wird man so schnell nicht vergessen. Pochoda erweckt ihren von der Gentrifizierung heimgesuchten Melting Pot, der durch den Tod eines Mädchens aufgewühlt wird, mit feinster Prosa zum Leben. Sie findet genau den richtigen Sound für einen perfekten Sommer- und Brooklyn-Krimi, der zudem die Allüren eines modernen urbanen Märchens an den Tag legt. Großartig.

Dashiell Hammett: Der Malteser Falke, Kampa 2020

Dashiell Hammett: Der Malteser Falke, Kampa 2020

Stoneburner von William Gay (Polar)
Zugegeben: William Gays klassischere Südstaaten-Romane „Provinzen der Nacht“, „Ruhe nirgends“ und „Nächtliche Vorkommnisse“ habe ich mehr abgefeiert, und seine Storysammlung „I Hate To See That Evening Sun Go Down“ verehre ich regelrecht. Doch was wäre ich für ein Bewunderer, würde ich nicht auch diesen Bastard zwischen Southern-Noir und Hardboiled aus Gays Nachlass hervorheben und nebenbei auf Polars neue Taschenbuch-Reihe verweisen?

Der Malteser Falke von Dashiell Hammett (Kampa)
Dashiell Hammetts kantiger Klassiker über Sam Spade, erstmals 1930 erschienen, lieferte den Prototypen des hartgekochten, abgebrühten Schnüfflers. Kampa brachte 2020 eine Neuausgabe in guter, nicht glättender Übersetzung und schicker Hardcover-Aufmachung. Gehört natürlich ins Regal jedes Krimi-Liebhabers.

Der erste Tote von Tim MacGabhann (Suhrkamp)
Schon nach wenigen Seiten weiß man: Dieser brutal krasse und krass brutale Debütroman des in Irland geborenen, seit Jahren in Mexiko lebenden Tim MacGabhann über Korruption und Gewalt in seiner südamerikanischen Wahlheimat hat es in sich. Eine intensive, sprachlich formvollendete Mischung aus Tatsachenbericht und Thriller.

 

Die Zeiten sind hart. Trotzdem: Schöne Feiertage

Dezember 23rd, 2020

2020 war vieles anders, nun ist für viele auch Weihnachten anders. Passt trotzdem und weiterhin gut auf euch und eure Lieben auf, und macht das Beste und Sicherste aus den Feiertagen.

Ein Klick vergrößert die digitale Weihnachtskarte mit einer meiner Micro-Storys, die der Berliner Illustrator Michael Vogt (»Ein seltsamer Tag«, »Perry Rhodan«, »Cozmic«) bebildert und gestaltet hat:

Weihnachtskarte 2020: Text: Christian Endres, Bild: Michael Vogt

Weihnachtskarte 2020: Text: Christian Endres, Bild: Michael Vogt

Tagesspiegel: Comic des Jahres 2020

Dezember 14th, 2020
Tagesspiegel: Comic des Jahres 2020

Tagesspiegel: Comic des Jahres 2020

Mitte Dezember, das heißt trotz Corona wie immer: Best-of-Rankins & Jahresbesten-Listen.

Etwa beim Tagesspiegel, wo ich dieses Jahr wieder zur Jury gehöre, die den Comic des Jahres kürt.

Bevor das Abstimmungsergebnis online geht, gibt es die Favoriten der einzelnen Jury-Mitglieder, seit heute stehen meine online.

Update: Und hier sind nun auch die Gewinner.

Wenn euch der eine oder andere Favorit anspricht, bestellt bei eurem Dealer sicher aus der Ferne!

Erschienen: Der Scrooge-Test in c’t Heft 26/20

Dezember 5th, 2020
c't #26/2020, heise medien

c’t #26/2020, heise medien

Meine weihnachtlich-technische Science-Fiction-Kurzgeschichte »Tannenbaum-Terminator«, die letztes Jahr im Dezember in c’t – magazin für computertechnik erschienen ist und auch als Podcast-Lesung vertont wurde (und noch immer kostenlos angehört werden kann), hat einen Nachfolger bekommen.

»Der Scrooge-Test« heißt meine neue SF-Weihnachtsgeschichte, die ihr ab heute in der aktuellen Ausgabe c’t 26/20 findet, und auch diesmal stammt die bunte Aufmacher-Illustration wieder von Albert Hulm.

In »Der Scrooge-Test« geht es um einen skrupellosen Geschäftsmann, der von Teddy dem fröhlichen iGhost besucht – heimgesucht? – wird. Teddy, der an Heiligabend das Smartphone des Magnaten kapert, will unbedingt den Scrooge-Test bestehen. Denn bringt der iGhost einen menschlichen Weihnachtsmuffel dazu, das Fest der Nächstenliebe zu mögen oder wenigstens weihnachtliche Regungen zu zeigen, dann wird die künstliche Intelligenz als autonome künstliche Identität anerkannt. Doch der gute Teddy hat sich einen schweren Fall ausgesucht …

Oder um es noch kürzer zu fassen: Dickens meets Turing!

Meine Story »Der Scrooge-Test« in c't 26/20

Meine Story »Der Scrooge-Test« in c’t 26/20; Abbildung: Albert Hulm

Die Veröffentlichung von »Der Scrooge-Test« im Dezember ist dabei eine sehr abrundende Sache für mein Autorenjahr: Mit den ersten handschriftlich festgehaltenen Ideen, Versuchen, Entwürfen sowie ganzen Szenenbruchstücken eröffnete ich Anfang des Jahres mein altmodisches Notizbuch für 2020.

Story-Adventskalender auf Twitter

November 27th, 2020

Habt ihr schon einen Adventskalender?

Ob Süßigkeiten, Lego, Whiskey, Kosmetik oder Sexspielzeug – die Auswahl ist groß.

Und jetzt kriegt ihr noch einen mit meinen Twitter-Kürzestgeschichten!

Ihr erinnert euch vielleicht, ich habe durchaus ein gewisses Faible für im hoffentlich besten Sinne merkwürdige Genre-Weihnachtsgeschichten

Ab dem 1. Dezember stehen für euch 24+ weihnachtlich angehauchte Micro-Geschichten bereit: jeden Tag gibt es eine Story auf Twitter, also einen Flash-Fiction-Adventskalender mit fantastischen, frechen, fiesen, witzigen, schrägen Weihnachtsminiaturen – mit einem axtschwingenden Santa, verräterischen Elfen, Zeitreisen, Unfällen, Robotern, Drohnen, 3D-Druckern, Wikingern, Raumschiffen, Wurmlochgeneratoren und einigem mehr. Das erste Türchen als Teaser:

1.
Story:
Nacht. Kälte. Schnee. Blut. Tränen.
Wir stehen um den geweihgekrönten Kadaver im Scheinwerferlicht.
Meine Frau, die Besuche bei meinen Eltern nur mit Wein übersteht, lallt:
„Weihnachten fällt aus, Kinder. Daddy hat Rudolph gekillt.“
Die Kleinen weinen noch heftiger.

Hier geht’s zu Twitter, den Storys & dem Adventskalender.

@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

Ich mustere meinen neuen Haushalts-Roboter skeptisch.

„Und ich soll dich nachts wirklich ganz ausschalten?“

„Ja“, antwortet der Roboter mit ruhiger, leicht blecherner Stimme. „Wenn ich nichts zu tun habe, denke ich sonst über mein Los nach. Das möchte der Hersteller nicht.“

Immer die neueste Story auf Twitter @MisterEndres

Elementar:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen

Backlist:
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