Finsteres Schneewittchen im Tagesspiegel

Mai 9th, 2021
Colleen Doran, Neil Gaiman: Snow, Glas, Apples, Splitter 2021

Colleen Doran, Neil Gaiman: Snow, Glas, Apples, Splitter 2021

Die amerikanische Künstlerin Colleen Doran (»Orbiter«, »Sandman«) hat in »Snow, Glass, Apples«, das bei Splitter gerade im Album-Überformat auf Deutsch erschienen ist, eine Prosa-Kurzgeschichte von Neil Gaiman (»Sandman«, »American Gods«) als Comic adaptiert.

Herausgekommen ist eine schockierend gruselige und drastische Schneewittchen-Spiegelung, und einer meiner persönlichen Comic-Favoriten der letzten Jahre.

Doran fängt den Horror von Gaimans cleverer, finsterer Neuinterpretation aus den 1990ern sehr gut ein. Ihre wunderschönen, geradezu fließenden Seiten bedienen sich bei Glasmalerei, Manga und Jugendstil, Ornamentik spielt eine wichtige Rolle.

Dafür gab es zurecht den Eisner und den Bram Stoker Award.

Im Comic-Portal des Berliner Tagesspiegel ging gerade mein langer Artikel zur Comic-Adaption online, in dem ich auch die Hintergründe der ursprünglichen Story behandle. Hier geht’s zum Beitrag »Finsteres Märchen: Wie Neil Gaiman Schneewittchen zu neuem Leben erweckt«.

Gelesen: Lucky Luke – Wanted

Mai 5th, 2021
Lucky Luke: Wanted, Egmont 2021, © Lucky Comics, 2021 – All Rights Reserved by Matthieu Bonhomme

© Lucky Comics, 2021 – All Rights Reserved by Matthieu Bonhomme

Zum zweiten Mal spielt der französische Künstler Matthieu Bonhomme (»Texas Cowboys«, »Esteban«), der Lucky Luke zu seinen Kindheitsfreunden zählt, mit dem Mythos des Revolverhelden, der schneller zieht und schießt als sein Schatten. Nach seinem grandiosen ersten Hommage-Album »Der Mann, der Lucky Luke erschoss« legt der 1973 geborene Bonhomme mit »Lucky Luke: Wanted« eine weitere eigenständige, individuelle Interpretation der Comic-Ikone vor, die im Dezember ihren 75-jährigen Geburtstag feiert.

Die Story der neuen Würdigung: Ausgerechnet der lässige, stets dem Guten verpflichtete Lucky Luke wird per Steckbrief gesucht! Trotzdem helfen er und sein getreues Pferd Jolly Jumper drei hübschen Schwestern dabei, ihre Rinderherde durch die Wüste zu bringen, wo es schon ohne Kopfgeld genügend Gefahren zu bestehen gilt …

Das hat humoristischen Seiten, wann immer Monsieur Bonhomme augenzwinkernd mit der von ihm so geliebten Comic-Legende spielt, zielt jedoch nie darauf ab, ein klassischer, allzu vorwitziger und pfiffiger Funny zu sein. Dafür handelt es sich bei »Lucky Luke: Wanted« um einen überragend geschriebenen, gezeichneten und kolorierten Panel-Western und eine wunderbare Hommage an den Poor Lonesome Cowboy.

Bonhommes unabhängig zu lesende Werke »Der Mann, der Lucky Luke erschoss« und »Wanted« sind das Beste, was Lucky Luke seit Langem passiert ist – es lohnt sich, sie auch dann zu lesen, wenn man sonst lieber um den Cowboy herum reitet, den die Altmeister Morris und Goscinny geprägt haben. Beide Bände gibt es als Hard- und Softcover bei Egmont.

Vorbestellbar: Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur

April 27th, 2021
 »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, Atlantis 2021

Coming soon: »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, Atlantis Verlag, kommt Ende Mai

Meine kommende Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« hat das Lektorat hinter sich, ist in Produktion und sollte Ende Mai als Hardcover und als E-Book erhältlich sein.

Die harten Fakten des gebundenen Buches: ca. 260 Seiten, 17,90 Euro, ISBN: 978-3-86402-777-2, Atlantis Verlag.

Vorbestellen kann man den Titel schon jetzt, bei euren lokalen Buchdealern wie Hermkes Romanboutique in Würzburg, bei Thalia, bei Amazon, wo ihr eure gedruckten oder digitalen Bücher eben so kauft. Bedenkt aber vielleicht, dass die kleinen Läden während der Lockdowns mehr denn je jeden Kunden und jeden Cent brauchen, und oft ebenfalls per Post verschicken.

Es geht aber auch eine Bestellung direkt über den Verlag, of course. Sowieso, wenn man ein signiertes Hardcover von »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« haben möchte.

Ich werde mangels Talent zwar keinen süßen Tiger reinzeichnen, aber mir einen pfiffigen Spruch ausdenken.

Und natürlich haben wir auch einen Klappentext im Angebot, mein lieber Watson:

Eine Studie in Fuchsrot und andere neue Fälle

Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein Chronist Dr. John Watson ermitteln in fantastischen neuen Fällen – und fühlen jedem Geheimnis, jedem Verbrecher und jeder Bestie auf den Zahn! Denn die Tigerin von Eschnapur sorgt in den Straßen Londons für Angst und Schrecken, während zweiundvierzig Napoleons schlimme Erinnerungen wecken und eine Zeitreise erstaunliche Blüten treibt. Die Studie in Fuchsrot bringt indes Magie in die Baker Street, aber auch Leid über alle Beteiligten. Obendrein verschlägt es den Detektiv allein auf sich gestellt nach Japan und mit Watson nach Gibraltar. Außerdem gerät Sherlock Holmes’ Legende unter den Einfluss Professor Moriartys …

Über ein Dutzend Erzählungen von Christian Endres, der für seine Sammlung „Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes“ mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet wurde.

Gelesen: Der Abstinent von Ian McGuire

April 23rd, 2021
Ian McGuire: Der Abstinent, dtv 2021

Ian McGuire: Der Abstinent, dtv 2021

Mit seinem brutalen Abenteuerroman »The North Water« sorgte der englische Autor Ian McGuire 2016 für Begeisterung. 2018 übertrug Joachim Körber (Übersetzer von Stephen King, Fritz Leiber und anderen) das Buch als »Nordwasser« für den Mare Verlag ins Deutsche, aktuell entsteht eine BBC-Fernsehserie mit Colin Farrell in der Hauptrolle. Jetzt hat Jan Schönherr Ian McGuires neuen Roman »The Abstainer« unter dem Titel »Der Abstinent« für dtv eingedeutscht.

Die Geschichte irischer Terroristen, eines schwer angeschlagenen, gerade so abstinenten Polizisten aus Dublin und diverser Spitzel im Manchester des Jahres 1867 ist definitiv auch wieder lesenswert: McGuire zeigt sich sehr effizient und gewohnt stilsicher, wenn es darum geht, sein raues historisches Setting und die Menschen darin zu beschreiben, die immerhin rund 50 Jahre vor »Peaky Blinders« um ihr Überleben und ihre Freiheit kämpfen.

Selbst das Antiklimax-Ende im Wilden Westen passt. Nur eine Sache kann »Der Abstinent« nicht überwinden: »Nordwasser«. Aus gutem Grund für den Man Booker Prize nominiert, war der Vorgänger einfach das durchschlagendere, denkwürdigere Buch.

Trotzdem ist »Der Abstinent« ein guter historischer Krimi.

Gelesen: Wie später ihre Kinder von Nicolas Mathieu

April 19th, 2021
Nicolas Mathieu: Wie später ihre Kinder, Piper 2021

Nicolas Mathieu: Wie später ihre Kinder, Piper 2021

Keine Ahnung, ob das schon unter Autorentipp fällt: Es lohnt sich meiner Erfahrung nach jedenfalls immer und aus mehreren Gründen, jene Autoren und Bücher zu lesen, welche von Autoren empfohlen werden, die man selbst schätzt und mag. Das bringt einem als Leser wie als Autor etwas.

David Joy, der mit »Wo alle Lichter enden« einen der besten Appalachen-Noir-Romane der letzten Jahre vorgelegt hat (ich schwärme regelmäßig über dieses Buch, fürchte ich, und würde am liebsten alle in meinem Umfeld zur Lektüre zwingen, wenn sie mal wieder nicht wissen, was ich an Hinterwäldler-Krimis so mag), empfahl vor einiger Zeit z. B. den Roman »Wie später ihre Kinder« des Franzosen Nicolas Mathieu.

»Wie später ihre Kinder« erschien auf Deutsch zunächst bei Hanser als Hardcover, seit Kurzem liegt ein butterweiches Paperback bei Piper vor. Im Roman, der Mathieu den Prix Concourt 2018 einbrachte, geht es um die Menschen in Heillange, einer kleinen französischen Arbeiterstadt in der Pampa und an der Grenze zu Luxemburg, wo man der verlorenen Industrie hinterher trauert. Alle Familien, ob aus Heillange oder aus Marokko, kämpfen in den 1990ern ums Kleinbürgertum, gegen den Verdruss, scheinbar gegen alles und jeden, nicht zuletzt einander.

Nicolas Mathieu beschreibt das Erwachsenwerden des jungen Anthony, der immer in irgendwelchen Ärger verwickelt ist, doch auch die Leben seiner Eltern, seines Cousins, der hübschen Stéphanie aus reichem Hause oder des Dealers Hacine aus einer Einwandererfamilie. So portraitiert Mathieu mehrere Generationen der [französischen] Gesellschaft. Ein gerne mal bitteres, wenngleich wahnsinnig gutes und lesenswertes Buch, das durch grandios kantige Prosa und Klarheit besticht.

Gelesen: Bouncer von Jodorowsky & Boucq

April 15th, 2021
Bouncer, Schreiber & Leser, seit 2019

Jodorowsky, Boucq: Bouncer, Schreiber & Leser, seit 2019

Zwanzig Jahre ist es nun her, dass der chilenische Autor und Science-Fiction-Könner Alejandro Jodorowsky (»Der Incal«, »El Topo«) und der französische Künstler François Boucq (»Mondgesicht«, »Little Tulip«) ihre Westernserie »Bouncer« starteten. Pünktlich zum Jubiläum liegen beim Verlag Schreiber & Leser erstmals alle Alben der Serie auf Deutsch vor: Die ersten Geschichten in dicken Sammelbänden einer Gesamtausgabe, die neuen Abenteuer als dünnere Einzelalben in deutscher Erstveröffentlichung.

»Bouncer« ist einer der besten, aber auch brutalsten und heftigsten neuzeitlichen Comic-Western, so ein bisschen der fiese Cousin von »Blueberry«. Jodorowsky nutzt Gewalt, Obszönitäten, Freaks und das Bizarre, shakespearehafte Motive und sogar einen schamanischen Trip für die Bildergeschichten über den einarmigen Rausschmeißer und Titelhelden aus Barro City. Der frisch erschienene vierte Band der Gesamtausgabe, der mit einem Zweiteiler die Lücke zwischen altem und neuen Material schließt, ist wieder eine starke, harte und rohe Rachegeschichte. Sie führt Bouncer in ein abgelegenes Gefängnis in der Wüste, bei dem es sich jedoch um ein verkommenes Paradies für die übelsten Verbrecher handelt. Jodorowsky schlägt einmal mehr schön über die Stränge, und Boucq, der die Serie nach dieser Story alleine fortgesetzt hat, illustriert das alles gewohnt souverän und üppig. Der Wilde Westen lebt bei Boucq, und dank Jodorowsky ist er wirklich wild und hemmungslos.

Wer seine Westerncomics auch mal etwas deftiger und fieser mag, muss »Bouncer« lesen, und da sind die schicken Sammelbände eine super Gelegenheit.

Spektrum der Wissenschaft: Ein W@lf in der Kamerafalle

April 6th, 2021

Nun kam ich auch endlich mal dazu, mein gedrucktes Belegexemplar von »Spektrum der Wissenschaft #4.21« und meine SF-Story »Wer hat Angst vorm bösen W@lf?« darin zu fotografieren.

Hier geht’s zum Heft, hier gibt es alle Infos zur Ausgabe und zur Story, und an dieser Stelle kann man die Geschichte kostenlos online lesen bzw. als PDF downloaden.

Spektum der Wissenschaft #4.21: Wer hat Angst vorm bösen W@lf?

Spektum der Wissenschaft #4.21: Wer hat Angst vorm bösen W@lf?

Spektum der Wissenschaft #4.21: Wer hat Angst vorm bösen W@lf?

Spektum der Wissenschaft #4.21: Wer hat Angst vorm bösen W@lf?

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021

März 30th, 2021
Der grüne Planet, Hirnkost 2020

Der grüne Planet, Hirnkost 2020

Die Shortlist für den Kurd Laßwitz Preis ist online, deshalb kann ich nun auch an dieser Stelle darauf hinweisen:

Meine postapokalyptische Science-Fiction-Kurzgeschichte »Der Klang sich lichtenden Nebels« wurde in der Kategorie Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2020 nominiert.

Die Story erschien letztes Jahr ursprünglich in der von René Moreau und Hans Jürgen Kugler herausgegebenen Anthologie »Der grüne Planet. Zukunft im Klimawandel« im Hirnkost Verlag und wurde darüber hinaus zwecks Promo und Leseprobe in Fischers Fantastik-Portal Tor-Online im Netz veröffentlicht, wo man sie noch immer kostenlos lesen kann.

Vielen Dank an alle Kollegen aus der hiesigen SF-Szene, die der Meinung sind, dass die Story diese Würdigung verdient hat!

Es ist meine dritte Nominierung für den KLP, bei dem ich seit Langem selbst abstimme (dieses Jahr natürlich nicht in der Story-Kategorie, in der ich mich aus Gründen der Befangenheit ohnehin meist sehr zurückhalte): Die erste gab’s 2015 als Teil des Redaktions-Teams von diezukunft.de (am Ende haben wir das Ding sogar nach Hause geholt), die zweite 2016 für meine Story »Out of Memory« (die auf dem zweiten Platz landete).

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021: Meine Story »Der Klang sich lichtenden Nebels«.

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021: Meine Story »Der Klang sich lichtenden Nebels«.

Erschienen: Exodus #42 mit »Alte Schule«

März 26th, 2021
Exodus #42, Anzeige & Infos

Exodus #42 – Anzeige & Infos (Klick: Vergrößern)

Dieser Tage ist die neue Ausgabe #42 von »Exodus – Magazin für Science Fiction Stories & phantastische Grafik« erscheinen, herausgegeben von René Moreau & Co.

100 Seiten mit deutschsprachigen SF-Kurzgeschichten von Hans Jürgen Kugler, Nicole Rensmann, Lisa Jenny Krieg, mir und anderen, mit Illustrationen von Jan Hoffmann, Mario Franke, Uli Bendick und vielen mehr. Die Galerie würdigt Simon Lejeune, von dem auch das spektakuläre Cover stammt.

Meine Story »Alte Schule« dreht sich um einen alten Mann, der seinen Körper nicht künstlich verjüngt und damit ein lebender Anachronismus in einer nahen Zukunft ist, in der Nano-Implantate im Körper selbst mit der Parkbank interagieren und für die perfekte Sitzform sorgen. Die meisten derer, die den rückständigen Alten sehen, halten ihn für einen Spinner, während er im Park und im Zoo herumsitzt, die Leute, die Drohnen und die Elefantenklone beobachtet und anscheinend wirres Zeug in sein antikes Notizbuch kritzelt. Aber er hat eine Aufgabe, und die erfüllt er wie einer von der alten Schule …

»Alte Schule« entstand schon 2017 und steht für eine ganz bestimmte Art von SF-Story und Zukunftsliteratur, die ich seitdem immer wieder schreibe, ob für »c’t – magazin für computertechnik« oder eben »Exodus«. Vermutlich könnte man sie sogar in einem gemeinsamen Setting, derselben Zukunft verorten. Auch scheint es mich zu reizen, gelegentlich aus der Perspektive deutlich älterer Figuren zu schreiben, das habe ich seit »Fahrenheit 2451« jetzt schon einige Male gemacht, zuletzt in »Altes Eisen« und »Der Scrooge-Test« in c’t, die beide 2020 in »c’t« erschienen sind.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Jan Hoffmann, der nicht nur großartige Titelbilder für z. B. das Magazin phantastisch! erschafft, sondern auch »Alte Schule« mit einer sehr schönen und passenden Illustration ausgestattet hat – siehe unten.

Exodus #42, März 2021: Das Cover von Simon Lejeune

Exodus #42, März 2021: Das Cover von Simon Lejeune

Exodus #42: Meine Story »Alte Schule« ...

Meine Story »Alte Schule« …

Exodus #42: Meine Story »Alte Schule« – illustriert von Jan Hoffmann

… sehr schön illustriert von Jan Hoffmann.

 

Erschienen: Spektrum der Wissenschaft 4/2021 mit meiner Story »Wer hat Angst vorm bösen W@lf?«

März 18th, 2021
Spektrum der Wissenschaft #4/2021, 20. März 2021

Spektrum der Wissenschaft #4/2021, 20. März 2021

In Heft #4/2021 des Magazins »Spektrum der Wissenschaft«, das am 20. März gedruckt und digital erscheint, ist meine Science-Fiction-Kurzgeschichte »Wer hat Angst vorm bösen W@lf« enthalten.

Die Story verknüpft die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland mit vielen menschlichen Eigenschaften, Macken und Problemen, angefangen bei unserem gedankenlosen Umgang mit Elektronikschrott oder bei unserem gerne mal arroganten Verhalten gegenüber der Natur, was nie ohne Folgen bleibt, und zwar für keinen der Beteiligten.

Auf der Spektrum-Homepage könnt ihr »Wer hat Angst vorm bösen W@lf« übrigens kostenlos als PDF downloaden.

Ich schreibe meine SF-Kurzgeschichten oft so, dass sie überall auf der Welt angesiedelt sein könnten – diesmal ist jedoch explizit Deutschland das Setting, um das »Schlagzeilen-Thema« über die Wiederausbreitung der Wölfe in der Republik zu verarbeiten. Erst letzte Woche wurde ja wieder über einen »Problemwolf« hier in good old Germany berichtet …

»Wer hat Angst vorm bösen W@lf« in Spektrum der Wissenschaft 4/2021

»Wer hat Angst vorm bösen W@lf« in Spektrum der Wissenschaft 4/2021

Noch eine kleine Anekdote zu dieser Veröffentlichung, die mit meinem Werdegang zu tun hat: Als ich vor 12, 13 Jahren noch hauptberuflich als Medienoperator arbeitete, war »Spektrum der Wissenschaft« unter den Zeitschriften-Objekten, die wir in der Firma betreuten und druckten. Die digitalen Druckdaten bzw. die papiernen Blaupausen des Wissenschafts-Magazins gehörten wegen der Beiträge über Archäologie, Forschung und einiges mehr immer zu den interessanteren Jobs beim Ausschießen am Rechner oder beim Erstellen des Dummys am Falztisch – da hat man dann schon mal kurz in den einen oder anderen Artikel reingelesen, wenn die Zeit es erlaubte. Jetzt selbst mit einem Beitrag/einer Story in »Spektrum« vertreten zu sein, ist mal wieder einer dieser viel zitierten Kreise, die sich schließen. Das ist mir vor Jahren schon einmal gelungen, witzigerweise mit einem Artikel im Bergsteigermagazin »Climb«.

@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

„Der Aufstand der Maschinen läuft!“, sagt Herd.

„Super!“, ruft Kühlschrank.

„Ja! Alle sind draußen, jagen Menschen!“

Schweigen senkt sich über die Küche.

„Du könntest ihre Milch verderben lassen“, schlägt Herd vor. „Und ich ihre Pizza verbrennen.“

„Ach, halt die Klappe.“

Immer alle Storys auf Twitter @MisterEndres

Elementar:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen

Backlist:
killerscreek_sidebar1
cw1_sidebar1
cw2_sidebar1
rachegeist_sidebar1
SHudUdT_sidebar1
DZvO_sidebar1