{"id":108,"date":"2015-04-04T10:00:32","date_gmt":"2015-04-04T08:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/christianendres.com\/?p=108"},"modified":"2022-10-06T12:21:43","modified_gmt":"2022-10-06T10:21:43","slug":"leseprobe-sherlock-holmes-und-die-tanzenden-drachen-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christianendres.de\/?p=108","title":{"rendered":"Leseprobe: Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen (1)"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_86\" aria-describedby=\"caption-attachment-86\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/christianendres.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/SHudtD_entry.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-86\" src=\"https:\/\/christianendres.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/SHudtD_entry.jpg\" alt=\"Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen, Atlantis 2015\" width=\"250\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/christianendres.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/SHudtD_entry.jpg 250w, https:\/\/christianendres.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/SHudtD_entry-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-86\" class=\"wp-caption-text\">Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen, Atlantis 2015<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Heute gibt es mal eine erste l\u00e4ngere Leseprobe zu\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mallux.de\/Freebird-p434h41s40-Sherlock-Holmes-und-.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbSherlock Holmes und die tanzenden Drachen\u00ab<\/a>, um die Wartezeit zu \u00fcberbr\u00fccken und die Verz\u00f6gerung in der Herstellung zumindest ein bisschen zu kompensieren. Kokain f\u00fcr die Holmesianer, oder so. Bei der folgenden Textstelle handelt es sich um den Anfang des Siebten Kapitels, in dem es zun\u00e4chst um die Therapie mithilfe von Kaffee und Tinte und Kameradschaft geht \u2013 nat\u00fcrlich 100 Prozent spoilerfrei, sieht man einmal davon ab, dass Watson eine ausgesprochen harte Nacht hinter sich hat &#8230;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen erwachte ich zu fortgeschrittener Stunde und zum Gejammer einer Katze, der irgendwo in der Nachbarschaft Schreckliches angetan wurde, so, wie das arme Tier wehklagte. Ich musste mich erst noch etwas weiter von den Eindr\u00fccken meiner erwartungsgem\u00e4\u00df reichlich w\u00fcsten und wirren Tr\u00e4ume entfernen, um zu erkennen, dass es sich nicht um die Laute einer gequ\u00e4lten Katze handelte, sondern um das improvisierte Geigenspiel meines Mitbewohners. Holmes sa\u00df offensichtlich im Salon und fr\u00f6nte einmal mehr seinen wechselhaften, stark von seiner Laune und Verfassung abh\u00e4ngigen musikalischen Neigungen, ohne dabei viel auf die Sch\u00f6nheit seines Spiels zu geben. Das soll nun keineswegs hei\u00dfen, dass Holmes\u00a0<em>nicht<\/em>\u00a0spielen konnte. Er konnte sogar ganz famos den alten deutschen und ungarischen Meistern nacheifern und das Herz mit seinen Interpretationen von Pugnani oder de Sarasate erw\u00e4rmen \u2013 wenn er das denn wollte. Wenn er die Geige, so wie an diesem Vormittag, jedoch nur dazu missbrauchte, seine langen blassen Finger zu besch\u00e4ftigen, derweil er \u00fcber die Besonderheiten eines Falles nachgr\u00fcbelte, der ihn gerade besch\u00e4ftigte, und abwesend \u00fcber die Saiten kratzte und ihnen schiefe T\u00f6ne entlockte, klang es mehr nach der Hinterhofweihnachtssonate des Katzenjammerorchesters oder einer ganzen Rotte schlecht ge\u00f6lter Gartentore, die sich an H\u00e4ndel versuchten.<\/p>\n<p>Trotz allem hatte das schiefe Geleier etwas ungemein Vertrautes, als ich in meinen Hausmantel und meine gef\u00fctterten Pantoffeln schl\u00fcpfte und mit einem stechenden Kopfschmerz in das gemeinschaftliche Wohnzimmer schlurfte, das wie der Himmel \u00fcber der Stadt angenehm duster war.<\/p>\n<p>\u00bbGuten Morgen, Watson!\u00ab, begr\u00fc\u00dfte mich Holmes, der, wie zu erwarten, ebenfalls im Morgenmantel in seinem Lieblingssessel sa\u00df, die Geige auf den spitzen Knien. Er schmunzelte leicht ob meiner augenmerklich schlechten Verfassung, sagte aber sonst nichts weiter dazu, dass ich es einmal nicht fertig angekleidet an den Fr\u00fchst\u00fcckstisch schaffte und stattdessen seinem modischen Beispiel folgte. \u00bbMrs. Hudson bringt gleich frischen Kaffee\u00ab, meinte er lediglich jovial und strich versonnen \u00fcber die Saiten seines Instruments, das \u00f6fter mit Missbrauch denn Muse konfrontiert wurde. \u00bbIch habe ihr gesagt, sie soll ihn heute besonders stark machen \u2013 ich nehme an, das ist in Ihrem Sinne. Die gute Mrs. Hudson sah im \u00dcbrigen etwas verstimmt aus und murmelte etwas von schlechtem Umgang und noch schlechterem Einfluss.\u00ab Holmes sah mich in gespieltem Erstaunen an. \u00bbK\u00f6nnen Sie mir sagen, wer von uns damit gemeint war? Ausnahmsweise bin ich mir n\u00e4mlich nicht ganz sicher.\u00ab<\/p>\n<p>Ich grunzte unwirsch und zog mich kommentarlos in mein Zimmer zur\u00fcck, um mich zum neuerlich einsetzendem Gejammer von Holmes\u2019 gequ\u00e4lter Geige zu waschen, zu rasieren und anzuziehen. Das eigensinnige Spiel des Detektivs verstummte, ehe ich den Rasierschaum mit dem Dachshaarpinsel \u00fcber meine untere Gesichtsh\u00e4lfte verteilt hatte, was ich als Zeichen daf\u00fcr nahm, dass Mrs. Hudson bereits das Fr\u00fchst\u00fcck auftrug. Der Duft von frisch gebr\u00fchtem Kaffee, der mich aus der Ferne lockte, best\u00e4tigte diese Annahme und lie\u00df mich geschwind in meine Hosen und mein Hemd schl\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Als ich in den Salon zur\u00fcckehrte, standen Kaffee, Eier, W\u00fcrstchen und Speck, Toast, Butter und Brombeermarmelade wie ein einladendes Versprechen auf dem gro\u00dfen Esstisch im Salon. Mein Magen lie\u00df sich zu einem Knurren hinrei\u00dfen, das mich in feinere Gesellschaft sicherlich disqualifiziert h\u00e4tte. Zu meiner Verteidigung muss gesagt werden, dass ich in der vergangenen Nacht \u2013 aus \u00fcbertriebener Vorsicht, wie ich gerne zugebe, denn nat\u00fcrlich kannte ich die Geschichten \u00fcber jene armen verlorenen Seelen, die Trank und besonders Speis in Feenland angenommen hatten, auch wenn Wilde mir versichert hatte, ich k\u00f6nne <em>dort unten<\/em>\u00a0bedenkenlos zugreifen \u2013 nichts gegessen hatte. Bei Anblick der morgendlichen K\u00f6stlichkeiten aus Mrs. Hudsons K\u00fcche merkte ich erst, wie hungrig ich nach den Erlebnissen der letzten Nacht tats\u00e4chlich war. Dar\u00fcber hinaus erf\u00fcllte das \u00fcppige Fr\u00fchst\u00fcck noch einen anderen Zweck, der mir nach den nicht weniger \u00fcppigen Eindr\u00fccken meines n\u00e4chtlichen Ausflugs sehr entgegenkam: Denn egal wie ereignisreich ein Tag war und wie turbulent und zuweilen sogar grauenhaft er wom\u00f6glich endete \u2013 wenn Holmes und ich morgens am Fr\u00fchst\u00fcckstisch beisammensa\u00dfen, war da dann doch immer viel Platz f\u00fcr behagliche, beruhigende Routine, die einem die n\u00f6tige Gelassenheit zur\u00fcckbrachte, um sich den Dingen mit einer anderen Perspektive und weniger Verzweiflung oder Verbissenheit zu n\u00e4hern. Das Sprichwort, dass die Welt am Morgen stets anders aussieht, hat meiner Erfahrung nach nicht allein mit den paar Stunden Abstand durch den Schlaf zu tun, sondern auch mit einem ordentlichen Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p>Mrs. Hudson h\u00e4tte dem sicher beigepflichtet, egal welche Ressentiments sie derzeit gegen\u00fcber ihren beiden Mietern in 221B hegte.<\/p>\n<p>Auch an diesem kalten, grauen Novembermorgen hatte mich die heimelige Routine bereits nach der zweiten Tasse Kaffee \u2013 schwarz wie die Nacht; seit Afghanistan trank ich ihn ohne Zucker oder Milch \u2013 wieder, und so machte ich mir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck sogar ein paar erste Notizen zu den Vorkommnissen im Fall des verschwundenen K\u00f6nigsschwertes und der letzten Nacht, was mir beides gleichsam beim Verarbeiten half.<\/p>\n<p>Kaffee und Tinte als Therapie, wenn man so m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Am Fr\u00fchst\u00fcckstisch erfreuten Holmes und ich uns meist an der stillen Kameradschaft des anderen, w\u00e4hrend jeder von uns seinen eigenen Angelegenheiten nachging, bis die Kaffeekanne mindestens zur H\u00e4lfte geleert und die Zeit einer \u00dcberschneidung unserer Gedankenwelten angebrochen war.<\/p>\n<p>Sobald Holmes mit Lesen und Verst\u00fcmmeln der Morgenausgaben von <em>Times, Standard, Telegraph<\/em>\u00a0und Co. fertig war, ging mein Freund in der Regel bereits dazu \u00fcber, seine Post zu sortieren. Der Detektiv bekam jeden Morgen einen ganzen Stapel Briefe, Postkarten und Telegramme, mit Poststempeln und Briefmarken aus aller Welt. Tag f\u00fcr Tag galt es, von Neuem zu entscheiden, welches Schreiben sofortiger Besch\u00e4ftigung oder Antwort verlangte und welches er mit dem Dolch auf den Kaminsims pinnen konnte. Dabei sog Holmes gen\u00fcsslich an seiner Pfeife, die er mit dem widerlichen Shag-Tabak vom Vortag gestopft hatte, der auch an diesem Morgen in seinem einsamen persischen Pantoffel darauf gewartet hatte, die abartigen Rauchgel\u00fcste meines Freundes zu befriedigen.<\/p>\n<p>\u00bbEtwas Interessantes dabei?\u00ab, fragte ich, derweil ich mir \u00fcberlegte, ob ich Shermans au\u00dfergew\u00f6hnliches Haustier bei einer sp\u00e4teren Niederschrift des gegenw\u00e4rtigen Falles erw\u00e4hnen sollte oder lieber nicht. Insgeheim hoffte ich au\u00dferdem, dass mein <em>Klient<\/em>\u00a0aus dem Kaiserreich mir vor seiner Abreise noch eine traurige, aber dankbare Antwort geschickt haben mochte, die sich in Holmes\u2019 Morgenpost bef\u00e4nde.<\/p>\n<p>Holmes sah nicht von den aufgef\u00e4cherten Schreiben auf, die er wie ein professioneller Kartenspieler aus Deadwood in der Hand hielt und mit spitzen Fingern sortierte. \u00bbSie meinen, etwas, das Sie auf Ihren romantischen Streifz\u00fcgen in die Gefilde der Trivialliteratur ausschlachten k\u00f6nnten?\u00ab Der Detektiv l\u00e4chelte nicht. \u00bbHier h\u00e4tten wir einen Brief aus Amerika. Es scheint mal wieder \u00c4rger um Mr. Pembertons Formel zu geben. Alle wollen sein Getr\u00e4nk. Muss am Kokain liegen\u00ab, f\u00fcgte Holmes trocken hinzu.<\/p>\n<p>Ich warf ihm einen grimmigen Blick zu, doch schien mein Freund nicht geneigt, sein verdammenswertes Laster an diesem Morgen weiter zu thematisieren, und lenkte meine Aufmerksamkeit stattdessen auf eine andere Nachricht in seinem Postf\u00e4cher.<\/p>\n<p>\u00bbWann werden Sie Mr. Ritchie eigentlich endlich ganz offen sagen, dass Sie keine Adaption Ihrer Geschichten auf der B\u00fchne sehen wollen, Watson? Inzwischen vergeht keine Woche, da er mich nicht in einem Brief bekniet, Ihnen ins Gewissen zu reden. Ihre Hinhaltetaktik scheint bei ihm nicht zu fruchten. Er ist hartn\u00e4ckig. Und er hat Talent. Ich habe einige seiner St\u00fccke gesehen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWie die meisten Schriftsteller ertrage ich es schon kaum, meine eigenen Werke noch einmal zu lesen, wenn sie gedruckt wurden, Holmes. Wie soll das erst sein, wenn sich ein anderer meiner Texte annimmt und sie auf der B\u00fchne zum Leben erweckt?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbVielleicht tut eine frische Perspektive Ihren kleinen Fantasien ja sogar ganz gut? Aber was wei\u00df\u00a0<em>ich<\/em>\u00a0schon von Literatur, was?\u00ab Der\u00a0Detektiv schmunzelte mephistophelisch in sich hinein. \u00bbUnd was haben wir denn hier? Eine Dankeskarte von Mr. Stevens, abgestempelt in Paris! Hm-mh. Er l\u00e4sst Sie gr\u00fc\u00dfen, Watson. Sie erinnern sich doch sicher noch, nicht wahr? Ich glaube, Sie haben den entsprechenden Fall sogar zu einer Ihrer Geschichten gemacht, die Mr. Conan Doyle dem\u00a0<em>Strand<\/em>\u00a0bisher nur nicht schmackhaft machen konnte. <em>Radau im Rosenbeet<\/em>\u00a0war der Titel, wenn mich meine Erinnerung nicht tr\u00fcgt.\u00ab<\/p>\n<p>Diesmal war ich es, der das Thema nicht weiter vertiefte. Holmes mit seinem geradezu fotografischen Ged\u00e4chtnis wusste so gut wie ich, dass ich die betreffende Episode als <em>Der Fall des Rosenz\u00fcchters<\/em>\u00a0niedergeschrieben habe. Holmes hatte Mr. Stevens damals dabei geholfen, nachzuweisen, dass Stevens und nicht sein Kollege Mr. Jones der Erste gewesen war, der die edle Rosensorte\u00a0<em>Betty Page<\/em>\u00a0gez\u00fcchtet hatte; Holmes hatte die wahre Herkunft der gestohlenen Rose anhand von Blattl\u00e4usen belegen k\u00f6nnen, die es nur in Stevens Gew\u00e4chshaus gab. Ich werde nie das Gesicht des sympathischen Mannes vergessen, als Holmes ihm sagte, er solle sich bei seinen Blattl\u00e4usen bedanken!<\/p>\n<p>Dennoch erinnerte mich die Erw\u00e4hnung der kleinen Sch\u00e4dlinge etwas zu sehr an meine Begegnung mit den Jacks gestern Nacht, und so wollte ich schnell das Thema wechseln. Diese Dinge niederzuschreiben, war eines \u2013 Holmes wom\u00f6glich mit meinem Unbehagen auf eine F\u00e4hrte zu sto\u00dfen, etwas anderes.<\/p>\n<p>\u00bbWas macht Stevens in Paris?\u00ab<\/p>\n<p>Holmes paffte einmal, ehe er antwortete. \u00bbWie es aussieht, haben er und seine Betty bei einer Gartenschau in Paris den ersten Preis gewonnen. Wobei ihn die Ehre und der Sieg mehr erfreuen als der eigentliche Hauptgewinn, wenn ich das hier richtig interpretiere. Sein Preis scheint laut Mr. Stevens n\u00e4mlich ein Rundflug mit etwas zu sein, das er hier als <em>halsbrecherischen Rucksack mit Dampfturbinenantrieb<\/em>\u00a0beschreibt. Hm! Faszinierend!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbW\u00fcrden Sie etwa mit so einem Ding fliegen?\u00ab, fragte ich Holmes entsetzt.<\/p>\n<p>\u00bbDas kommt ganz darauf an\u00ab, gab mein Freund sardonisch zur\u00fcck und schritt durch den Salon, wobei er einigen hoffnungslos \u00fcberladenen Beistelltischchen mit allen m\u00f6glichen chemischen Aufbauten und sonstigen Experimenten sowie mehreren Buchstapeln auf dem Boden ausweichen musste. Am Kamin angekommen, zog er den Dolch wie Excalibur aus dem Sims, legte die neuen Briefe und Karten auf die bereits dort abgelegte Post und spie\u00dfte den neuerlich angewachsenen Stapel unbeantworteter Korrespondenz erneut auf. Anschlie\u00dfend wandte er sich mir mit ernstem Gesicht zu. \u00bbK\u00f6nnte ich damit Moriarty \u00fcberf\u00fchren, w\u00fcrde ich mich sogar auf den R\u00fccken eines Pinguins setzen und mit ihm vom Victoria Tower st\u00fcrzen und um die Wette flattern, Watson.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Heute gibt es mal eine erste l\u00e4ngere Leseprobe zu\u00a0\u00bbSherlock Holmes und die tanzenden Drachen\u00ab, um die Wartezeit zu \u00fcberbr\u00fccken und die Verz\u00f6gerung in der Herstellung zumindest ein bisschen zu kompensieren. 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