Archive for the ‘Allgemein’ Category

Erschienen: SF-Anthologien bei Hirnkost im Doppelschlag

Donnerstag, Dezember 2nd, 2021

Ende November sind im Hirnkost-Verlag zwei extrem schön aufgemachte und gestaltete Science-Fiction-Anthologien erschienen. Wer seine Bücher griffig und üppig bebildert mag und auf Buchartefakte steht, sollte sich die Hardcover definitiv mal anschauen.

Die neuen SF-Anthologien im Hirnkost Verlag

Die neuen SF-Anthologien im Hirnkost Verlag

»Macht & Wort. Die Macht der Sprache – Sprache der Macht« von den Exodus Magazin-Herausgeber-Veteranen Hans Jürgen Kugler und René Moreau dreht sich nach den Vorgänger-Bänden »Der grüne Planet« und »Pandemie« um die Relation von Sprache, Schrift, Gesellschaft und nicht zuletzt Macht. Ich eröffne die Anthologie mit meiner retrofuturistisch-dystopischen Alternate-History-Hardboiled-Detektivgeschichte »Die Finger verbrennen, den Geist entfachen«, in der es zwar Tablets, Feeds, Drohnen und alles gibt, aber keine Erinnerung an Bücher mehr. Michael Vogt hat meiner Bradbury-Hammett-Hommage wieder mal eine wunderbare Illustration spendiert, die wie das Filmplakat zu einem klassischen Genre-Kinofilm aussieht.

In »Am Anfang war das Bild« von den Herausgebenden Aiki Mira, Uli Bendick und Mario Franke geht es um die kreative Verbindung, ja, die Synergie zwischen Text und Bildern in der Science-Fiction-Literatur. Alle Autorinnen und Autoren der Antho haben sich aus einem Pool an Grafiken eine Inspiration gesucht und dazu eine Kurzgeschichte geschrieben, die dann wiederum eigens illustriert wurde – in der Anthologie sind natürlich beide Bilder enthalten. Von mir stammt »Sterben und sterben lassen auf einem einstmals blauen Planeten«, in der ich den Sensenmann auf der postapokalyptischen, leergefegten Erde zum Protagonisten gemacht habe. Die Illustrationen vorher und nachher gehen auf Ulis Konto, hier lese ich den Anfang der Story.

Beide Titel können beim Hirnkost-Verlag geordert werden, wo man sich nach einem weiteren schwierigen Jahr mit Corona und zum Schluss auch noch Papierknappheit sehr über Direktbestellungen freut. Noch ein paar Fotos:

Meine Story in »Am Anfang war das Bild«

Meine Story in »Am Anfang war das Bild«

Meine Story in »Macht & Wort«

Meine Story in »Macht & Wort«

Michael Vogts Illustration meiner Geschichte in »Macht & Wort«

Michael Vogts Illustration meiner Geschichte in »Macht & Wort«

Podcast-Lesungen auf SF-Radio.org & podyssey.de

Mittwoch, November 3rd, 2021
Vertonte SF-Storys bei Podyssey

Vertonte SF-Storys bei Podyssey

Soenke Scharnhorst präsentiert als Schirmherr auf Podyssey.de und SF-Radio.org viele Science-Fiction-Storys, die von verschiedenen Sprecher:innen als kostenlose Podcasts eingelesen werden. Hier gibt’s alle Infos zum Werdegang und Stand des Projekts.

Podcast-Fans kommen auch über Apple, Youtube und Co. an die gelesenen Storys ran.

Hier findet ihr das Line-up der Geschichten, u. a. mit Christian Günther, Nina Horvath, Uwe Post, Marcus Hammerschmitt, Mur Lafferty, Arno Endler, Nicole Rensmann, Robert Corvus sowie Judith & Christian Vogt.

Von mir wurden bereits vier Erzählungen vertont:

»Out of Memory« (aus Exodus #33, 2015)
Cyberpunk & Hardboiled

»Der untote Geist der Weihnacht« (aus Phantastisch! #84, 2021)
fiese Weihnachtsgeschichte mit Zombies

»Der Champion des Mars« (aus Exodus #40, 2020)
ein Mars-Abenteuer der etwas anderen Art

»Die Legende von Sherock Holmes«
(aus meinem Buch Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur, 2021)
eine Alternativwelt-Story über den Mythos des Meisterdetektivs

Cover: Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur

Freitag, Januar 29th, 2021

Timo Kümmel ist nicht nur einer meiner wichtigsten Betaleser, sondern auch ein toller Illustrator und Cover-Künstler. Nun hat er mal wieder für Atlantis gezaubert, und so kann an dieser Stelle das großartige Titelbild zu meiner nächsten Storysammlung »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur« enthüllt werden:

Timo Kümmels Cover zu »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, Atlantis 2021

Timo Kümmels Cover zu »Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur«, Atlantis 2021

Das genauso schicke Backcover (denn es wird ein umlaufendes Titelbild, und die Tigerin ist nicht die einzige tierische Protagonistin auf dem Einband), der finale Klappentext und alle weiteren Infos zum Band, der im Frühjahr als Hardcover und E-Book erscheinen wird, folgen in Kürze, mein lieber Watson!

Don Winslow: Das Kartell

Montag, August 10th, 2015
Das Kartell, Droemer Knaur 2015

Das Kartell, Droemer 2015

Mir ist bewusst, dass ich den Blog wieder zu sehr vernachlässige, und vorerst wird es vermutlich nicht besser, denn die Hitze hat meinen Deadlines ebenso wenig gut getan wie die Lektüre, über die ich nachfolgend ein bisschen was erzählen werde. Wenn ihr die Texte hier vermisst, dann schaut doch einfach auf diezukunft.de – da gibt es am laufenden Band etwas aus meiner Feder zu lesen …

Eigentlich wollte ich ja ohnehin noch etwas warten, bis ich mir Don Winslows »Das Kartell« kaufe, die Fortsetzung seines epischen »Tage der Toten«. Der Verlagswechsel im Deutschen hat ein Holzhammer-Cover hervorgebracht, das mir trotz Glanzlack-Spiegeloberfläche nicht viel gibt und mich angesichts der früheren Winslow-Cover eher ärgert; und über 800 Seiten sind bei den momentanen Bergen an Arbeit und dazugehörigen Stapeln an Arbeitslektüre auch kein Zuckerschlecken.

Nachdem mich Warren Ellis dann aber in seinem Newsletter praktisch wöchentlich mit Updates versorgt hat, wie genial »Das Kartell« wieder geworden ist, und ich noch andernorts über Lobeshymnen von Winslow-Fans und Erstlesern stolperte, konnte ich nicht länger widerstehen.

d’accord: »Das Kartell« ist genauso gut und genauso episch wie »Tage der Toten« (wenngleich nicht ganz so cool wie »Zeit des Zorns« oder »Kings of Cool«, aber das ist okay) – und dabei, wie ein Blick in die Nachrichten beweist, topaktuell. Der Roman ist eine überzeugende Fortsetzung, kann jedoch auch als Einzelband gelesen werden, ja ist selbst als Winslow-Erstkontakt geeignet. Das macht Mr. Winslow einfach sehr gut. Obendrein hat er dieses Monster erneut ausgesprochen elegant geplottet und durchkomponiert – Winslow hat seine Figuren und Handlungsfäden bei aller Opulenz stets im Griff, und gleichzeitig schreibt er äußerst süffig, knackig und unterhaltsam. Und er gerät trotz der Thematik und Elemente seiner Geschichte nicht in die Verschwörungs-Theoretiker-Falle.

Um es mal aus Genre-Sicht zu sagen: Für mich sind »Tage der Toten« und »Das Kartell« das Game of Thrones des modernen Krimis über den Krieg gegen die Drogen bzw., um es im Tenor des Romans zu sagen, mit den Drogen.

Tanzende Drachen in freier Wildbahn

Freitag, Mai 8th, 2015

Zwischen George R. R. Martin und Joann Sfar in Hermkes Romanboutique:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen @ Hermkes Romanboutique

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen @ Hermkes Romanboutique

 

S. H. und die tanzenden Drachen: Der Umschlag

Samstag, März 21st, 2015

Wie versprochen, hier der komplette Umschlag des Paperbacks und des Hardcovers zu Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen:

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen (Umschlag)

Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen (Umschlag)

Sweet, oder?

Es tut sich was …

Mittwoch, März 11th, 2015

Das Arbeitspensum ist hoch, aber zwischendurch wird sich hier die nächsten Tage hoffentlich immer ein bisschen was tun.

Das vertraute Design läuft zumindest schon wieder halbwegs …

Die Sidebar ist die nächste Website-interne Baustelle.

Baustelle

Donnerstag, Januar 15th, 2015

Nachdem an Weihnachten die Datenbank der Site gecrasht ist, braucht es leider noch ein bisschen, bis es hoffentlich bald mit altem Design und neuen Inhalten weitergeht.

Bis dahin: Seit 19. Januar kann das E-Book meines neuen Kurz-Thrillers Killer’s Creek erstanden werden:

Killer's Creek, Bastei 2015

Killer’s Creek, Bastei 2015

Bis die Site wieder komplett steht und das Theme auch Unterseiten wieder anzeigt, findet sich hier das Impressum.

Excelsior!

Neu im Handel:
Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur
@MisterEndres

MICRO-STORY der Woche von Twitter:

Der Alte und das Mädchen sahen nach den Bienen.

„Haben Sie je die Identität von Jack the Ripper je gelüftet, Mr. Holmes?“

Lange war nur Summen zu hören.

„Ein Werwolf“, sagte Holmes dann. „Der sich als Schlächter in Menschengestalt ausgab. Clever. Aber nicht clever genug.“

Immer alle Storys auf Twitter @MisterEndres

Backlist:
Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen
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